| 13.06.1996 | Radtour. Rüppurr - Insel Rott |
| 10.07.1996 | Wanderung. Herrenalb - Plotzsägemühle - Gernsbach |
| 13.08.1996 | Radtour. Rüppurr - Kuppenheim - Schloss Favorite. Wetter: Schön, warm. 60 km |
| 05.09.1996 | Radtour in unbekannter Richtung, wahrscheinlich Hardtwald. Ende bei Eis-Kaiser in Knielingen |
| 20.09.1996 | Wanderung. B.-Lichtental - Scherrhof - Rote Lache - Weisenbach |
| 22.05.1997 | Radtour. Rüppurr - Insel Rott |
| 20.11.1997 | Wanderung. Gernsbach - Staufenberg - Eckhöfe - B.-Lichtental |
| 07.05.1998 | Wanderung. Bühl - Sand - Plättig - Baden-Baden |
| 16.07.1998 | Radtour. Rüppurr - Steinmauern - Ettlingen Manifest von Steinmauern: Sieben Wanderer einigten sich, jeweils am 2. Donnerstag eines Monats eine Wanderung oder Fahrradtour zu machen! |
| 13.08.1998 | Radtour. Rüppurr - Leopoldshafen |
| 10.09.1998 | Radtour. Rüppurr - Pfinztal (Stein) |
| 08.10.1998 | Wanderung. Fischweier - Burbach - Bad Herrenalb |
| 12.11.1998 | Wanderung. Bad Bergzabern - Schweigen - Weißenburg |
| 10.12.1998 | Wanderung. Stupferich - Ettlingen |
| Januar 1999 | Kein Ausflug, die Routine war noch nicht eingelaufen, Edgar war bei den Naturfreunden eingesetzt! |
| 11.02.1999 | Wanderung. Frauenalb - Moosbronn - Bernstein - Bad Herrenalb |
| 11.03.1999 | Wanderung. Bruchsal - Unteröwisheim - Odenheim |
| 08.04.1999 | Wanderung. Landau - Klingenmünster - Bad Bergzabern |
| 06.05.1999 | Wanderung. Bretten - Großvillars - Oberderdingen -Zaisenhausen. |
| 10.06.1999 | Radtour. Rüppurr - Wörth, Daimler-Werke |
| 11.08.1999 | Wanderung. Odenheim - (Sonnenfinsternis; deswegen Wanderung schon am Mittwoch) - Menzingen |
| 09.09.1999 | Radtour. Rüppurr - Hardtwald - Leimersheim - Rüppurr |
| 14.10.1999 | Wanderung. Mummelsee - Hornisgrinde - Bühlertal |
| 11.11.1999 | Wanderung. Baden-Baden - Iburg - Neuweier |
| 09.12.1999 | Wanderung. Heilbronn (Weihnachtsmarkt) - Jägerhaus |
| 13.01.2000 | Wegen Verwüstungen durch Orkan "Lothar" am zweiten Weihnachtsfeiertag ausgefallen. |
| 10.02.2000 | Wanderung. Heidelsheim - Münzesheim - Odenheim |
| 09.03.2000 | Wanderung. Weißenburg - Schweigen - Weißenburg - Monumentenweg (Schlachtfeld 1870) |
| 13.04.2000 | Wanderung. Ittersbach - Connweiler - Schwann - Ottenhausen - Ittersbach (Rund um die Pfinzquelle) |
| 11.05.2000 | Stadtbahn mit Rädern (einige direkt) nach Rastatt, Daimler-Chrysler - Muggensturm - Malsch - Ettlingen |
| 15.06.2000 | Wanderung. Frauenalb - Neusatz - Dobel - Herrenalb. Schwierigkeiten wegen Waldschäden durch Orkan Lothar |
| 13.07.2000 | Radtour. Prinz-Max-Palais (Austellungen Stadtbahn und Stadtgeschichte) - Hardtwald - Mittagsrast Schützenhaus - Blankenloch |
| 10.08.2000 | Radtour. Durlach - Weingartener Moor - Untergrombach (Mittagsrast beim Griechen in der "Waldschänke") - Büchenau - Staffort - Blankenloch - Hardtwald. 50 km |
| 14.09.2000 |
Radtour. TUS (3 Mitfahrer) nach Durlach (Treffen mit 3 weiteren Mitfahrern), im Pfinztal über Grötzingen, Söllingen, Kleinsteinbach. Remchingen, Königsbach nach Stein. Mittagsrast in der Krone (mit Wilhelm). Rundgang durch Stein. Zurück auf gleichem Weg, Rast bei Eis-Marie in Grötzingen und im Kleingärtner-Heim an der Bahnlinie in Durlach.
Wetter: Sehr gut, 55 bis 60 km. |
| 12.10.2000 |
Radtour. Edgar machte eine Stadtführung für uns (mit ihm 10 Teilnehmer). Bau- und Stadtgeschichte. Treffen am TUS. Eigentlicher Beginn an Beiertheimer Allee. Über Festplatz, Hauptpost, Hildapromenade zur Mittagsrast im "Kaktus" (KTV). Danach Schloss, Marktplatz, Altstadt und alter Friedhof. Ausklang: Vogelbräu Kapellenstraße.
Wetter: Gut, etwas kühl. Etwa 25 km. |
| 09.11.2000 |
Wanderung. Mit R6 nach Gernsbach, mit Bus zur Schwarzmiss-Hütte. Wanderung Richtung Teufelsmühle, wegen "Lothar" sehr gute Ausblicke. Mittagsrast mit Rucksackverpflegung in einer Hütte am Langmartskopf. Von der Teufelsmühle nach Gernsbach, Ausklang. Verschiedene Wege nicht begehbar. Wetter: Windig, wolkig mit gelegentlich etwas Sonne, an der Teufelsmühle und beim Abstieg Ausläufer von Schauern. Temperatur: 3 - 4 Grad. |
| 14.12.2000 |
Mit Regionalbahn nach Landau, umsteigen, weiter nach Annweiler. Wanderung um Burgberge Trifels und Anebos nach Leinsweiler, Mittagsrast im Gasthof "Trifels". Über "Kleine Kalmit" nach Landau, Ausklang am Weihnachtsmarkt.
Wetter: Am Vormittag ganz leichter Regen. Temperatur ca. 6 Grad. |
| 11.01.2001 |
Wanderung. Mit S3 nach Menzingen. Am Schloss vorbei durch Hohlwege über Neuenbürg nach Oberöwisheim. Mittagsrast im "Löwen". Weiter nach Zeutern.
8 Teilnehmer. Wetter: Gut, etwas kühl. |
| 08.02.2001 |
Wanderung. Mit S1 nach Fischweier (Umweg über Marxzell!!! - In Fischweier vergessen zu drücken!!!), im Moosalbtal bis zur Straße nach Völkersbach. Mittagsrast im "Klosterhof". Oberhalb "Rimmelsbacher Hof" über Schluttenbach, Kreuzlesberg (herrliche Aussicht) nach Ettlingen. Ausklang: Vogelbräu.
7 Teilnehmer. Wetter: Vormittags etwas Regen. Temperatur: ca. 5 Grad |
| 08.03.2001 |
Wanderung. Mit S1 nach Herrenalb, weiter mit Bus nach Bernbach. Wanderung nach Moosbronn, Mittagessen im "Hirsch". Wegen Hochnebel nicht auf den Mahlberg, sondern gleich weiter an der linken Talseite nach Waldprechtsweier, Malsch. Mit Bus nach Ettlingen, Ausklang Vogelbräu (was sonst?)
9 Teilnehmer. Wetter: Vormittags etwas Regen, nachmittags immer mehr aufklarend. Temperatur: 10 bis 13 Grad. |
| 12.04.2001 |
Fahrradtour. Treffpunkt 10 Uhr am Prinz-Max-Palais. Besuch der Ausstellung "100 Jahre Rheinhafen Karlsruhe". Zum Mittagessen ins "Neue Schützenhaus". Durch den Hardtwald nach Eggenstein (Andreasbräu). Durch die Rheinauen am Klärwerk vorbei nach Knielingen, von dort Heimfahrt in Gruppen Innenstadt/Promarkt/Eiskaiser (Kollision Horst/Peter im Albgrün!).
9 Mitfahrer. Wetter gut, etwas kühl (ca. 10 Grad). Etwa 35 Kilometer. |
| 10.05.2001 |
Fahrradtour. Abfahrt TUS um 10 Uhr. Über Durlach durchs Pfinztal nach Königsbach. Mittagessen im Gasthof "Anker" (na ja!). Weiter ins Walzbachtal über Wössingen (Windmühle) und Jöhlingen nach Weingarten, am Weingartener Moor entlang zum Ausklang im Kleingartenheim "Mastweide" unter der Autobahn. Heimfahrt.
8 Mitfahrer. Wetter herrlich, ständig Sonne (ca. 25 Grad). Über 55 Kilometer. |
| 14.06.2001 |
Ja, wo bleiben sie denn??? Wegen Feiertags (Fronleichnam) verzichteten fast alle auf die Wanderung! Nur einer machte eine Vorwanderung für den nächsten Ausflug: Mit Bahn und Bus zum Schwarzmiß-Sattel, über Hohloh und Latschig-Felsen nach Forbach.
Wetter herrlich, ständig Sonne, Temperatur oben ca. 20 - 25 Grad. Etwa 10 Kilometer. Anstieg ca. 50 Meter, sonst nur abwärts (ca. 400 Meter) |
| 12.07.2001 | Zur eigentlichen Wanderung fanden sich nur fünf Montagsturner und ein Gast (Gerd) ein. Alles genau wie vor einem Monat, Temperaturen aber etwa 10 Grad tiefer. Lange Mittagsrast im Latschig-Pavillon. Ausklang im Landgasthof "Waldhorn" in Gausbach, geöffnet ab 16.30 Uhr, die Wirtin ließ aber gern durstige Wandersleute auf ein Getränk schon gegen 14 Uhr eintreten. |
| 09.08.2001 |
Wanderung. Mit S3 nach Flehingen. Über Kürnbach (Mittagessen im Gasthof Lamm) nach Sulzfeld. Zum Abschluss mit der Bahn nach Eppingen, kleiner Rundgang, Ausklang im Gasthaus ??? (schräg gegenüber alter Universität).
Sieben Montagsturner, ein Gast (Gerd). Wetter: Temperatur ca. 25 Grad, bedeckt bis sonnig, trocken. |
| 13.09.2001 |
Besichtigung Siemens, Karlsruhe-Knielingen (organisiert von Karl) 18 Teilnehmer: Mit Rad ab Rüppurr: Walter Fischer, Helmut Fischer mit Frau, Eberhard Misch, Ernst Ott, Wilfried Richter. Unterwegs dazu: Gernod Schomberg, Uli Supper. Mit Auto direkt zu Siemens: Karl Geesing, Wilhelm Drach, Gunter Klaiber, Horst Oschwald, Armin Seydell, Helmut Stahl, Hans Triska, Gerhard Saß, Uschi und Jürgen Rothe. Abfahrt in Rüppurr um 8.30, Treffen bei Siemens um 9.30. Unser Führer, Herr Keith, beschrieb zur Einführung den Konzernaufbau (in dieser Zeit Gedenkminute für die Attentatsopfer in New York), danach Führung durch die Leiterplattenbestückung und Prüfung. Mittagessen als Gäste in der Kantine. Ende gegen 14.30 Uhr. Heimfahrt, einige direkt, einige mit kleinem Umweg durch Nordweststadt, einer um den Kl. Bodensee.
Wetter: Trübe, gelegentlich leichter Regen, Temperatur ca. 17 Grad. Strecke der Radler: Je nach Route zwischen 35 und 40 km. |
| 11.10.2001 |
Wanderung. Mit Bahn (R4) nach Bühl und Bus (263) zum Kurhaus Sand. Mittagessen in der Hütte des Polizei-Sportvereins. Über Badener Höhe und Seekopf nach Forbach. Dort Ausklang im Gasthaus "Zum Löwen".
13 Montagsturner und zwei Gäste (Rudi und Gerd). Etwa 14 Kilometer, 4 Stunden. Anstieg: Von ca. 800 m (Sand) bis ca. 1000 m (Badener Höhe, Seekopf). Abstieg nach Forbach auf ca. 300 m. Wetter: Nur Sonnenschein. Temperatur: Früh ca. 10, nachmittags 20 Grad. |
| 08.11.2001 |
Wanderung. Mit Bahn (R8) nach Landau und Bus (501) nach St. Martin. Wanderung zur PWV-Hütte Hüttenbrunnen (ca. 5 km). Mittagsrast. Weiter über Ruine Rietburg nach Rhodt (ca. 7 km). Einige lange, aber sanfte An- und Abstiege.
Wetter: Max. 10 Grad, bis zur Mittagsrast starker Regen und Wind, Nachmittags noch mal etwa eine Stunde Regen, nach Ankunft in Rhodt Aufklarung und Abkühlung. Teilnehmer: 7 Montagsturner, 1 Gast (Rudi). |
| 13.12.2001 | In alter Tradition: Vorweihnachtlicher Stadtbesuch mit Gang über den Weihnachtsmarkt. Dieses Mal in Ettlingen. Zuerst eine Stadtführung mit Schlossbesichtigung. Hoch interessant! Danach Mittagessen: (Spanferkel) und Ausklang in der Schänke am Lauerturm. Gang über den Sternles-Markt. Alles vorzüglich vorbereitet von Wolfgang. 18 Teilnehmer (dabei 2 Gäste: Rudi und Gerd). Wetter: Bedeckt bis klar, windig, kurzer Schneefall. Temperatur ca. 2 Grad, Tendenz: fallend. |
| 10.01.2002 |
Schneewanderung durch den nördlichen Hardtwald. Mit Stadtbahn S2 bis Hagsfeld-Tagweide, Wanderung nach Leopoldshafen. Mittag im Andreasbräu. Durch den Hardtwald nach Eggenstein (Besuch bei Adis). Mit S1/11 zurück nach Karlsruhe. Ca. 12 km. 7 Teilnehmer. Wetter: Hochnebel, Raureif, fast windstill. Temperatur -3 Grad. |
| 14.02.2002 | Sollte eigentlich vom Thomashof über Stupferich nach Ettlingen gehen, wurde aber wegen Krankheit mehrerer Teilnehmer abgesagt, da vorher schon einige aus familiären Gründen nicht antreten konnten. |
| 14.03.2002 |
Wanderung am Battert. Mit Stadtbahn S4 nach Baden-Baden, mit Bus zur Wolfschlucht. Wanderung über Lukashütte nach Ebersteinburg, Über Franzosenweg zum Alten Schloss (Hohen-Baden) - Mittagsrast. Auf unterem und oberem Felsenweg um den Battert. Über Bernharduskapelle durchs Gartenschaugelände zum Neuen Schloss. Kleiner Stadtrundgang zur Stiftskirche . Ca. 13 km, Heimfahrt nach 18.00 Uhr!
Teilnehmer (der Protokollführer konnte wegen Krankheit leider nicht mitlaufen): 5 Montagsturner, 1 Gast (Rudi). Wetter: Trüb, kühl, aber kein Regen. |
| 11.04.2002 |
Radtour zur Insel Rott. Abfahrt um 10 Uhr beim TUS bzw. am Entenfang. Treffen am Nordtor des Schlossgartens, über Linkenheimer Allee nach Leopoldshafen und zum Rhein (Fähranleger). Auf neu angelegtem Weg entlang des Rheins bis zur Zufahrt zu den Gasthäusern. Mittagsrast im Gasthaus Waldfrieden auf der Insel Rott. Wegen sehr starkem Betrieb im Gasthaus zur Kaffeepause (auch mit Kuchen) zum Kiosk an der Fähre. Weiter nach Eggenstein zum Andreasbräu (dort noch eine "Erfrischung") und über Neureut nach Mühlburg/Daxlanden und durchs Albgrün nach Rüppurr/Ettlingen.Fahrstrecke je nach Wohnort zwischen 43 (Mühlburg) und 55 (Ettlingen) km. Heimkehr 16 - 17 Uhr.
Teilnehmer: 12 Montagsturner, 2 Gäste (Rudi und Werner). Wetter: Vormittags bedeckt, recht kühl, ca. 10 Grad. Nachmittags wärmer und Sonnenschein (es reichte zum leichten Sonnenbrand!). |
| 16.05.2002 |
Radtour zum Schloss Favorite bei Kuppenheim. Abfahrt von 6 Radlern um 10 Uhr am TUS. In Ettlingen stieß Wolfgang dazu. Über Ettlingenweier, Malsch, Muggensturm und Kuppenheim zum Schloss Favorite. Schlossbesichtigung. Mittagessen im Gasthof Kreuz in Kuppenheim, sehr flott, sehr gut, sehr preiswert! Die Wirtin ließ, da wir alle das Hausgericht (Fleisch von der Kalbshaxe, Spätzle, Salat) zu Euro 6.50 bestellt hatten, von jedem Essen Euro 1.50 nach und spendierte für jeden noch einen Espresso, da niemand den Hausbrand haben wollte! Walter stiftete wegen seines kürzlich gehabten Geburtstags die erste Runde! Rückfahrt ähnlich, aber auf anderen Wegen. Kurze Rast an der Tennisanlage in Muggensturm. Trennung in Ettlingen, da vier Teilnehmer noch den Ausklang im Vogelbräu machen wollten.
Heimkehr zwischen 17 und 18 Uhr. Fahrstrecke (je nach Wohnort) zwischen 50 und 70 Kilometer. Wetter: Fantastisch. Sonne von früh bis spät! Temperaturen von 18 bis 30 Grad. |
| 05.+ 06. Juni 2002 |
Zweitagewanderung durch die Wutachschlucht. Teilnehmer: Walter Fischer, Karl Heinz Fuchs, Wolfgang Kast (Organisator), Ernst Ott, Kurt Reick, Wilfried Richter, Heinz Sauer, Gernod Schomberg, Uli Supper, Edgar Weingartner. Als Gast: Rudi Siebold. Ausführlicher Bericht im TUS-Report. |
| 11.07.2002 |
Mit Stadtbahn nach Bretten-Gölshausen. Bei der Anfahrt kleine Irritation, da Gernod versehentlich eine Bahn zu früh genommen hatte und deshalb die anderen Mitwanderer am Treffpunkt Marktplatz vergeblich nach ihm Auschau hielten. Dank Handy war aber recht schnelle Klärung möglich. Wanderung von Gölshausen über Knittlingen mit kleinem Stadtrundgang (Mittagsrast in der Ritterschänke), am Aalkistensee vorbei durch Kleinvillars nach Ruit. Mit Bus nach Bretten.
6 Teilnehmer. Wegstrecke ca. 12,5 Kilometer. Wetter: Kurz nach 8 Uhr ein leichter Regenschauer, sonst nur Sonne bei leichter Quellbewölkung. Temperatur: Früh ca. 18 Grad, ansteigend auf ca. 25 Grad. |
| 08.08.2002 |
Radtour. 7 Montagsturner fuhren ab Rüppurr und trafen in Mörsch, Merkurstraße, zwei weitere, die aus der Weststadt direkt dorthin gefahren waren. Weiter zur Fähre Neuburgweier - Neuburg. Um 10 Uhr mit der ersten Fahrt hinüber in die Pfalz und weiter nach Süden immer auf dem Deich den Pamina-Radweg entlang bis Seltz und mit der Fähre hinüber nach Plittersdorf. Mittagsrast in Steinmauern (Flößerstube). Durch den Wald nach Würmersheim und Durmersheim, wo sich die Weststädter wieder von den Rüppurrern trennten.
Wegstrecke etwa 65 Kilometer. Sehr gute Fahrbedingungen. Heimkehr vor 16 Uhr. Wetter: Den ganzen Tag Sonne mit Quellbewölkung. Früh knapp 15 Grad, am Nachmittag bis 25 Grad. Leichter Südwestwind. |
| 12.09.2002 |
Radtour. 8 Montagsturner trafen sich um 9.30 Uhr am TUS und fuhren durch das Albgrün, wo sie zunächst einen und am Rheinhafen einen zweiten Weststädter aufsammelten, durch Knielingen über die Rheinbrücke nach Maxau, Teilheimat von Heinz, der uns mit dem Neubauviertel bekannt machte, in dem einige recht protzige Bauten stehen. Weiter am Rheindamm entlang zur Lautermuschel, wo wir eigentlich Mittag machen wollten. Hier zeigte sich die Flexibilität der Rentnerbänd, denn da es mit etwa 11 Uhr noch etwas zu früh war, wurde beschlossen, über Neuburg und Berg weiter nach Lauterbourg zu fahren. Dort kehrten wir im Restaurant "A LA CHARRUE" ein, was, wie glaubhaft versichert wurde, "Zum Pflug" heißt. Happige Preise! Zurück über Hagenbach und Rheinbrücke nach Knielingen, um beim Eis-Kaiser einen Besuch zu machen. Leider war geschlossen "wegen Maschinenschaden!". Also weiter an der Alb entlang nach Hause.
Wegstrecke je nach Startpunkt 55 bis 70 Kilometer. Heimkehr gegen 17 Uhr. Wetter: Vormittags bedeckt, 17 Grad, ab Mittag Sonnenschein, aber auch nur etwa 21 Grad. Den ganzen Tag kräftiger Ostwind, was nur auf der Hinfahrt angenehm war. |
| 10.10.2002 |
Mit der Bahn nach Weißenburg (Regiokarte). Wanderung an der Lauter und den Befestigungen entlang um die Altstadt herum. Durch die Weinberge in Richtung St. Paul, das links liegen blieb. Weiter bergauf, bergab und durch den Wald nach Oberotterbach, dort Mittagsrast im Schützenhaus. Essen gut, preiswert. Weiter in Richtung Bad Bergzabern, hauptsächlich auf dem Weinpfad, aber ohne Dörrenbach zu besuchen. In Bad Bergzabern vor Abfahrt des Zuges noch kurze Einkehr in der Bahnhofswirtschaft . Heimkehr ca. 18 Uhr.
Teilnehmer: 9 Montagsturner, 1 Gast (Gerd Beck). Wegstrecke ca. 12 Kilometer. Wetter: früh hochnebelartige Bedeckung, etwa 7° C, später kam die Sonne heraus, Mittagstemperatur etwa 10° C. Den ganzen Tag kräftiger kühler Wind aus Nordost. |
| 14.11.2002 |
Mit Regionalexpress nach Achern, mit Bus (RVS 7135) nach Sasbach (Baden-Württemberg-Ticket). Wanderung (nach Vorschlag von Peter) vorbei am Kloster Erlenbad und durch Aubach, wo bei einem Bekannten von Peter, der zu einem Schnaps einlud, eine kurze Rast eingelegt wurde. Gegen 12.30 Mittagsrast im Engel, Sasbachwalden, wo für uns im Nebenzimmer eine Tafel gerichtet war. Essen sehr gut, Preise nicht niedrig, aber angemessen. Während und nach dem Essen in angenehmer Atmosphäre intensive Unterhaltungen über die Zukunft der Montagsturner. Gegen 15.30 Abmarsch nach Achern, Rückfahrt 17.06 Uhr, ca. 17.40 in Karlsruhe.
Auf dem ganzen Weg immer wieder wunderschöne Ausblicke zum Schwarzwald und zur Rheinebene. Teilnehmer: 10 Montagsturner. Wegstrecke: ca. 12 km mit einigen leichten An- und Abstiegen. Wetter: bedeckt, mittags Regen, der uns nicht störte (Mittagsrast!). Temperatur um 12°C, kein Wind. |
| 12.12.2002 |
Vorweihnachtliche Spaziergänge. Mit Regionalexpress (BW-Ticket) nach Offenburg, zum (recht kleinen) Weihnachtsmarkt, Mittagessen im "Badischen Hof". Weiter mit Ortenau-Bahn nach Gengenbach. Kleine Wanderung über die Bergle-Kapelle (St. Jakob) und Abtsberg zurück nach Gengenbach, Rundgang durch die Stadt. Am Weihnachtsmarkt (Glühwein, Bratwurst) führten Schulkinder unter dem Adventskalender am Rathaus ein Weihnachtsspiel auf. Abendessen in der "Schatull" im Winzerhof. Rückfahrt, gegen 19.45 wieder in Karlsruhe.
Teilnehmer: 13 Montagsturner. Wetter: Sonnig mit einigen Wolken, Temperatur ca. -3° C, kaum Wind. |
| 16.01.2003 |
Da der zweite Donnerstag im Januar noch vor dem ersten Turn-Montag nach den Weihnachtsferien lag, wurde die Wanderung um eine Woche verschoben.
Mit Albtalbahn nach Herrenalb, weiter mit Bus nach Bernbach. Wanderung nach Moosbronn, Mittagsrast im "Strauss". Weiter auf dem Richard-Massinger-Weg vorbei an Freiolsheim, Rimmelsbacher Hof nach Schluttenbach. Nach kurzer Einkehr "Am Lindenbrunnen" Rückfahrt mit Bus nach Ettlingen, mit Albtalbahn nach Karlsruhe. Teilnehmer: 6 Montagsturner. Wegstrecke: 12,3 km, meistens abwärts, Wege teilweise vereist. Wetter: Vormittags Hochnebel, windig. Nachmittags ruhig, ansteigende, aufreißende Bewölkung. Temperatur: etwas über 0° C. |
| 13.02.2003 |
Wanderung. Mit Regionalbahn über Landau nach Albersweiler. Zwischen Wald und Weinbergen auf dem Wanderweg "Deutsche Weinstraße" nach Frankweiler. Mittagessen in der "Traube". Weiter über Gleisweiler (herrliche Baumbestände) - Burrweiler - Weyher nach Rhodt. Mit Bus zurück nach Landau (Kaffee-Pause), mit Regionalbahn nach Karlsruhe, Ankunft etwa 18 Uhr.
Teilnehmer: 11 Montagsturner, ein Gast (Gerd). Wegstrecke ca. 13 km mit kurzen Auf- und Abstiegen. Wetter: Den ganzen Tag Sonne, schwacher Nordostwind. Temperatur: Früh ca. -3°, den ganzen Tag leichter Frost. |
| 13.03.2003 |
Wanderung. Mit S41 nach Gernsbach, von dort auf dem Murgtalwanderweg "Tour de Murg" vorbei am Grafensprung durch Obertsrot (dort Anruf von Gunter über Handy, der sich mit uns zum Mittagessen treffen wollte) und Weisenbach nach Au im Murgtal. Mittagsrast in der "Krone" (ausgezeichnet!!!), wo uns Gunter schon angemeldet hatte. Über die Murg und weiter nach Langenbrand. Das war ja eigentlich unser Ziel, aber raffinierter Weise verlief der Wanderweg sofort am Ortseingang nach oben, so dass wir an der Stadbahn-Haltestelle gar nicht vorbei kamen. Nach diesem kräftigen Anstieg liefen wir auf einem prächtigen Panoramaweg um den Ort und waren plötzlich in Gausbach. Da die Bahn gerade weg war, gingen wir den Kilometer weiter zum Bahnhof Forbach. Montagsturner sind ja flexibel! Mit der Bahn um 17.10 waren wir um 18.14 am Albtalbahnhof, einige gingen noch zu einem Ausklang in den Albhof.
Teilnehmer: 13 (ab Au 14) Montagsturner. Wegstrecke: 16,7 km mit einigen kräftigen An- und Abstiegen, (insgesamt ca. 876 m auf- und 726 m abwärts, wobei kleine Höhenunterschiede bis etwa 20 m nicht berücksichtigt sind). Wetter: Nach kurzer Bewölkung am Morgen ein strahlend schöner, aber kühler Tag mit Temperaturen bis 4 Grad. |
| 10.04.2003 |
Eigentlich war die erste Radtour des Jahres geplant, aber da der Wetterbericht einen kalten, bedeckten Tag mit möglichen leichten Niederschlägen vorher sagte, machten wir eine Wanderung auf den Fremersberg.
Mit dem Regioexpress nach Baden-Oos, durch das alte Franzosen-Viertel in den Jagdhaus-Wald, am Jagdhaus vorbei auf den Fremersberg. Mittagsrast im Ausflugslokal "Turm Fremersberg". Die Aussicht vom Turm war durch Schneetreiben sehr eingeschränkt. Abstieg nach Baden-Baden zum Kurhaus. Kaffeepause in einem Kaffee neben "Leos" in der Luisenstraße. Mit Bus zum Bahnhof Oos und Heimfahrt. Kurz vor 18.00 Uhr waren wir wieder in Karlsruhe. Teilnehmer: 11 Montagsturner, 2 Gäste (Rudi und Gerd). Wegstrecke: fast 6 km hinauf (Anstieg ca. 400 m), etwa 4,5 km hinab. Wetter: Vormittags nach klarem Morgen bewölkt, ab Mittag bis ins Tal leichtes Schneetreiben. Temperatur: um 0 Grad. |
| 08.05.2003 |
Radtour. Vom TUS durch den Oberwald nach Durlach, wobei Rudi an der Wolfartsweierer Brücke zu uns stieß. Durch Grötzingen, um die Baggerseen herum, am Weingartener Moor vorbei durch Weingarten nach Untergrombach. Dort zur Mittagsrast im Restaurant "Akropolis" (früher "Waldschänke") wie schon im August 2000. Zurück über Stutensee. Ausklang: 4 Montagsturner im Vereinsheim.
Teilnehmer: 5 Montagsturner, zwei Gäste (Gerd und Rudi). Wetter: schwül, Früh 18, bis zum Nachmittag ca 23 Grad, dunstig. Fahrstrecke: gut 50 km. |
| 12.06.2003 |
Wanderung. Mit AVG und Bus nach Dobel. Nach leichtem Anstieg hinab zum ehemaligen Lehmannshof, der auch eine Wassermühle betrieben hatte. Kurze Rast mit Rucksackvesper. Dann zügig hinauf zum Soldatenbrunnen, dem höchsten Punkt (ca. 840 m) unseres Weges. An der nächsten Wegekreuzung stellte Walter uns vor die Entscheidung, direkt nach Wildbad abzusteigen (Gesamtweg etwa 12 km) oder einen kleinen Umweg um den Sommerberg zu machen und über den Zugangsweg nach Wildbad zu gelangen (etwa 15 km). Alle waren für den Umweg, der sehr schön zu laufen war, und dann konnten wir noch durch den Ort, der zur Zeit eine Stadtbahnbaustelle, aber sonst durchaus ansehnlich ist, zum Bahnhof gehen. Bis zur Abfahrt unseres Busses zurück nach Herrenalb hatten wir noch Zeit, uns im Gasthof "Alte Linde" eine kleine Erholung zu gönnen.
Teilnehmer: 4 Montagsturner, 2 Gaste (Rudi und Gerd). Wetter: der bisher heißeste Tag des Jahres mit über 35 °C in Karlsruhe (deshalb hatten wir uns für die Wanderung im Schwarzwald entschlossen), aber es war dort oben nur wenig kühler, auf dem doppelt so hohen Feldberg waren es ja auch 25 °C! Das abendliche Gewitter konnten wir nur aus der Albtalbahn sehen, Regen bekamen wir nicht mit. |
| 10.07.2003 |
Radtour. Vom TUS zur Majolika im Hardtwald. Dort Treffen mit den Weststädtern und den Autofahrern. Karl hatte eine Führung durch den Betrieb organisiert. Herr Hubert Gebhard, ehemals Modellmacher, führte uns etwa 2 Stunden lang sachkundig durch Fertigungsräume und Ateliers, wobei wir das Entstehen der Teile von der Rohmasse bis zum fertigen Kunstwerk kennen lernten.Mittagessen im Restaurant "La Cantina" in der Majolika.
Dann nach einer Runde durch den Hardtwald durch Neureut zum Albgrün in Mühlburg und ein Ausklang im Vereinslokal "Albsiedlung". Teilnehmer: 25, meistens MoTu-Mitglieder mit ihren Frauen per Rad. und zwei Gaste (Rudi mit seiner Frau). Wetter: Strahlender Sonnenschein den ganzen Tag, Temperatur um 30° C. Fahrstrecke etwa 33 km. |
| 14.08.2003 |
Wanderung. Mit der Bahn nach Landau, mit Bus nach Rhodt unter Rietburg. Durch die historische Theresienstraße hoch zur Ludwigshöhe, durch den Wald zum Friedensdenkmal, mit Abkürzung über einen alten Sportplatz quer durch den Wald wieder auf den markierten Weg zur Kropsburg zur Mittagsrast. Weiter an der Wappenschmiede vorbei nach St. Martin, wo wir uns wegen des doch recht drückenden Wetters entschlossen, nicht nach Neustadt zu gehen, sondern nach Maikammer ab zu schwenken, wo wir nach einer kurzen Rast im Gasthof "Zum Winzer" zum Bahnhof Maikammer-Kirrweiler zur Rückfahrt gingen.
Teilnehmer: 11 Montagsturner, 1 Gast (Gerd). Wetter: gegenüber den Vortagen leichte Abkühlung, aber immer noch über 30° C, schwül, Sonnenschein, leichter Wind. Gesamtweg etwa 11,5 km. |
| 11.09.2003 |
Wanderung. Mit der Stadtbahn nach Gochsheim. Durch den Ort und das Schloss nach Flehingen und weiter nach Kürnbach. Dort Rast in der Besenwirtschaft des Weingutes Czech (Getränke und Essen gut und preiswert!). Zur Rückfahrt weiter nach Zaisenhausen, wo wir den Bahnhof mit etwas Verspätung erreichten. Da die Stadtbahn noch mehr Verspätung hatte, reichte es uns trotzdem!
Teilnehmer: 8 Montagsturner. Wetter: bis zum späten Nachmittag bewölkt mit viel Sonne, kräftiger Wind, Temperatur bis etwa 21 °C. Am Bahnhof Zaisenhausen begann ein leichter Regenschauer! Gesamtweg etwa 15 km. |
| 09.10.2003 |
Wanderung. Mit der Bahn nach Bad Bergzabern, durch den Ort zum Wanderweg "Deutsche Weinstraße" und über Dörrenbach nach Oberotterbach. Dort gingen wir zum Schützenhaus zur Mittagsrast. Zurück zum Wanderweg und über Rechtenbach nach Schweigen, wo wir noch einmal im Wirtshaus "Elwetritsch" einkehrten. Nach etwa einer Stunde auf kürzestem Weg weiter nach Weissenburg zum Bahnhof, von wo wir mit dem Zug um 17.33 zurück fuhren.
Teilnehmer: 10 Montagsturner, 2 Gäste (Rudi und Gerd). Wetter: Vormittags viel Sonne, am Nachmittag etwas stärker bedeckt, nur einmal kurz vor 17 Uhr einige Regentropfen, Angenehmer Wind, Temperaturen früh gegen 10 °C, nachmittags auf etwa 15°C steigend. Ideales Wanderwetter! Gesamtweg: knapp 14 km. |
| 13.11.2003 |
Wanderung. Mit S-Bahn und Bus über Baden-Baden nach Unterstmatt. Von dort im dichten Nebel über die Hornisgrinde (die Windräder waren zuerst zu hören, dann erst schemenhaft zu erkennen) zum Mummelsee. Da das Hotel geschlossen war, nur ein kleiner Imbiss (Schinkenbrötchen, Schmalzbrot) aus dem Schwarzwaldladen, dann weiter zum Seibelseckle, wo wir in der Hütte mit guter Hausmacherkost die Mittagsrast machten. Dann nach kurzem Anstieg ständig abwärts nach Hundsbach. Auf diesem Weg riss ganz schnell der Nebel auf, wir hatten wunderbare Fernsicht in allen Richtungen. In Hundsbach zum Ausklang Einkehr im Gasthaus Forelle.
Teilnehmer: 10 Montagsturner, 1 Gast (Rudi). Wetter: Vormittags neblig, auf dem Kamm in Wolken. Nachmittags teilweise wolkenlos mit bester Fernsicht. Leichter Wind, Temperaturen zwischen 5 und 10 °C. Gesamtweg etwa 15 km. |
| 11.12.2003 |
Ausflug. Mit der Bahn nach Speyer (in Wörth etwa eine halbe Stunde Verspätung wegen Weichenschadens in Speyer). Zu Fuß vom Bahnhof am alten Torturm und dem Dom vorbei zum Technik-Museum. Durchgang durch die Halle mit alten Flugzeugen, Autos, Lokomotiven, Musik- und sonstigen Maschinen. Preiswertes Mittagessen im Selbstbedienungslokal des Museums. Nachmittags im Freigelände zu den Flugzeugen (Jumbo, Antonov und viele andere, dabei Herunterrutschen durch die Röhre beim Jumbo), zu den U-Booten, Yachten, ins Modellbau-Museum usw. Gegen ½ 4 Nachmittags zurück mit kurzem Besuch des Doms zur Glühweinpause auf dem Weihnachtsmarkt (einige hörten dann noch in ein Konzert hinein, das um 17 Uhr im Dom begann) und kurz vor 18 Uhr fuhren wir wieder zurück.
Teilnehmer: 9 Montagsturner. Wetter: Sonnig, nachmittags ein paar Wolken. Temperatur: Früh -3 °C, nachmittags +5 °C. |
| 15.01.2004 |
Wanderung. Mit S-Bahn nach Remchingen. Die B3 kreuzend zum Klosterweg, unter der Autobahn weiter am Bannbach entlang zur Großen Eiche, am Rande des Oberwaldes entlang nach Ellmendingen. Mittagsrast im "Löwen". Freundliche Bedienung, ausgezeichnetes Essen! Bis hier hin etwa 9,5 km, Steigungen 232 m, Gefälle 194 m. Weiter entlang der alten, aufgelassenen Bahntrasse auf gutem Radweg nach Weiler, an der Pfinz entlang durch den Ort und hinauf nach Ittersbach. Dieser Abschnitt etwa 8.3 km, Steigungen 202 m, Gefälle 80 m.
Teilnehmer: 12 Montagsturner, 1 Gast (Rudi). Wetter: Temperatur um 5 Grad, Windig bis stürmisch, stark bewölkt, manchmal etwas Sonne. In Ittersbach etwas Regen. |
| 12.02.2004 |
Wanderung. Mit Regio-Express nach Neustadt a. W. Durch die Fußgängerzone zum Fuß des Weinbiet und auf den Waldweg zur Wolfsburg. In steilem Anstieg hinauf zu den Stöcken des Hoh-Fels, die von unten mit Wotan, oben mit Odin gekennzeichnet waren. Dann sanft ansteigend weiter, vorbei am Steinernen Hirsch, einer am Boden liegenden, aus dem Felsen geschlagenen Skulptur, bis kurz vor den Gipfel, wo uns noch ein Steilstück erwartete. Dann waren wir oben und waren froh, so früh (gegen 12 Uhr) angekommen zu sein, denn wir fanden nur im Nebenzimmer noch genügend Platz für uns. Eine halbe Stunde später hätten wir nicht mehr zusammen sitzen können! Nach flotter Versorgung per Selbstbedienung mit Getränken und preiswertem, gutem Hausmacheressen und Kaffee mit riesigen Kuchenstücken und zum Schluss einem Rundblick von der Aussichtsplattform der Wetterstation (leider mit eingeschränkter Fernsicht) gingen wir wieder hinab. Diese Wege waren durch die winterlichen Forstarbeiten recht aufgewühlt, aber wir erreichten sicher Neustadt-Haardt, kehrten in der Winzergenossenschaft ein und waren dann pünktlich am Hauptbahnhof, um unseren Zug kurz nach 17 Uhr zu erreichen.
Anstieg: ca. 7 km. Abstieg: ca. 5 km. Höhenunterschied etwa 410 m (mit Zwischenan- und -abstiegen 467 m). Teilnehmer: 12 Montagsturner, 1 Gast (Gerd). Wetter: Temperatur unten etwas über, auf dem Berg wahrscheinlich etwas unter 0 Grad, oben lagen noch einige Schneereste. Nahezu windstill, bewölkt mit einigen Sonnen-Lücken. Keine Niederschläge. |
| 11.03.2004 |
Wanderung. Mit der Stadtbahn nach Menzingen, in leichtem westlichen Bogen nach Tiefental, kurz vor dem Ort abgeschwenkt und in süd-östlicher Richtung nach Landshausen. Ab etwa 12.30 Rast im Gasthof "Zum Engel", der extra wegen uns geöffnet hatte. Mittagessen ausgezeichnet und preiswert! Gegen 14.30 Uhr weiter nach Menzingen, nach einer kurzen Erfrischung mit der Stadtbahn zurück nach Karlruhe.
Wegstrecke: Menzingen - Landshausen: 9 km. Gesamtstrecke 13 km. Mehrere leichte An- und Abstiege mit insgesam etwa 290 Höhenmetern. Teilnehmer: 10 Montagsturner, zum Mittagessen kam Gunter mit dem Auto dazu. Wetter: Eigentlich erwarteten wir einen Vorfrühlingstag, tatsächlich war es der letzte Wintertag der Saison mit teilweise 10 cm Neuschnee. Im Kraichgau gingen wir durch einen Winterwald! Temperatur: Früh um 0 °C, nachmittags etwas darüber. Vormittags noch Schneetreiben mit gelegentlichen dunstigen Aufhellungen. Nachmittags war der Schnee weitgehend verschwunden. |
| 06.04.2004 |
Wegen Grün-Donnerstag Ausflug schon am Dienstag. Sollte eigentlich eine Radtour werden, da aber schlechtes Wetter voraus gesagt war, entschieden wir uns kurzfristig für eine Wanderung.
Mit der Stadtbahn nach Fischweier (rechtzeitig gedrückt - nicht wie am 8. Februar 2001!), ein Stück auf dem "Graf-Rhena-Weg", dann hinauf nach Burbach. Der ständige Regen war im Wald mit dem Schirm gut zu entschärfen, wir waren trotzdem froh, den Gasthof "Hirsch", wenn auch etwas zu früh, zur Mittagsrast zu erreichen. Da der Chef erst um 12 Uhr eintreffen sollte, konnte die Wirtin uns zunächst nur Getränke bieten, sie versprach uns aber für den Weiterweg Sonnenschein. Wie sie es gemacht hat, war nicht zu ergründen, aber nach dem guten und preiswerten Essen brachen wir zu einem sonnigen Nachmittag auf! Nachdem die Schirme, die wir nass im Vorraum liegen gelassen hatten, nach einigen Problemen wieder ihre Besitzer gefunden hatten, liefen wir weiter am Island-Pony-Gestüt Wiesenhof vorbei oberhalb des Metzlinschwander Hofes durch den Kloster-Wald nach Bernbach. Durch den Ort und über den Pfahlwaldweg stiegen wir an der Klinik am Falkenstein vorbei nach Bad Herrenalb ab. Das vorgesehene Kaffee hatte zu, also machten wir den Abschluss im Cafe Princess direkt an der Abzweigung zum Bahnhof. Wegstrecke: 17,25 km. Summe Anstiege 630 m, Summe Abstiege 470 m. Höchster Punkt am Ortsausgang von Bernbach 550 m. Teilnehmer: 9 Montagsturner, zum Mittagessen erschien noch Gunter. Wetter: Die vorige Wanderung war ja am letzten Wintertag, also war diese am allerletzten! Vormittags kräftiger Dauerregen, nachmittags blau-weißer Himmel. Temperaturen: Knapp über Null Grad. Über 500 m hatte es geschneit, um Bernbach lagen noch Schneereste. |
| 13.05.2004 |
Endlich eine Radtour! An einem 13. trafen sich 13 Montagsturner (dabei Rudi als Gast) zu einer Tour in den Mai. Neun Mitfahrer brachen pünktlich um 10 Uhr am TUS auf, an der alten Wolfartsweierer Brücke am Bahngelände stießen drei Weststädter dazu und den Dreizehnten, der von Hagsfeld herüber gekommen war, sammelten wir an der Alten Mühle in Durlach ein. Eigentlich war das Pfinztal im Gespräch gewesen, da uns aber Edgar - wegen eines Rohrbruchs mit bevorstehender Grundsanierung aller Leitungen in seinem Haus konnte er uns leider nicht begleiten - wieder etwas Neues bieten wollte, fuhren wir durch Weingarten am Walzbach entlang in Richtung Jöhlingen.
Wir wussten, dass Wilhelm Drach im Laufe der Woche in ein Seniorenheim bei Weingarten einziehen wollte, also bog Peter, als wir eines an der Straße liegen sahen, dorthin ab, um mal nachzufragen. Tatsächlich war Wilhelm schon dort und als er erfuhr, dass fast 15 Mann draußen warteten, rief er: "Alle reinkommen!". Er freute sich riesig über den unerwarteten Besuch, unsere Freude war mindestens ebenso groß! Nach einer Viertelstunde verabschiedeten wir uns, es war für beide Seiten eine gelungene Überraschung im Seniorenheim "Haus Edelberg". Nach ein paar Kilometern Weiterfahrt bogen wir nach links ab, nach einer kurzen, kräftigen Steigung sahen wir die Häuser von Sallenbusch vor uns, einem etwas abgelegenem Ortsteil von Weingarten, der eigentlich nur aus einer Straße besteht. Deshalb war das "Backhaus", in dem wir angemeldet waren, sofort gefunden. Mit Getränken waren wir schnell versorgt, nicht viel länger dauerte es, bis das Essen auf dem Tisch stand. Gute, preiswerte Hausmannskost! Die Frage, was denn "wilde Kartoffeln" seien, wurde von der Bedienung beantwortet: "Warten Sie, bis Sie sie haben, dann wissen Sie es!". Wahrscheinlich waren Kartoffel-Schnitze wild durch die Pfanne gejagt worden, sie waren gebräunt, aber keine Bratkartoffeln, aber bei weitem auch keine Pommes frites. Denjenigen, die sie bestellt hatten, schmeckten sie jedenfalls. Den Rückweg, der eigentlich über Jöhlingen führen sollte, legten wir um, da wir da das Kraichgau-Gebirge (wie es Edgar einmal genannt hatte) hätten überqueren müssen. Wir fuhren zurück nach Weingarten, weiter durch Waldbrücke in Richtung Blankenloch und bogen nach Süden ab. Uli wollte uns da, wo er Tennis spielt, zu einem Abschiedsschluck einladen, aber da ist seit Neuestem von 14.30 bis 17.30 geschlossen. Also versuchte er es im nächsten Kleingärtner-Heim. Donnerstags zu! Im Dritten, sinniger Weise "Peters Treff", hatte er Erfolg, der Berichterstatter verzichtete aber auf Teilnahme. Es war aber ein kurzer, netter "Absacker", gegen 17 Uhr waren die meisten zu Hause, nur Uli brauchte etwas länger, er hatte heute den weitesten Weg. Er hat schließlich gegen 60 Kilometer zurück gelegt, bei den übrigen blieb es bei 48 bis 50 km. Das Wetter: Früh waren es etwa 11 Grad, nachmittags stieg es auf mäßige 15 Grad. Vormittags leichter Nieselregen, nur Herbert ist von Hagsfeld herüber kräftig nass geworden. Was wollen 13 Montagsturner an einem 13. auch anderes erwarten! Nachmittags war es allerdings trocken, man konnte sogar etwas blauen Himmel erahnen. |
| 17.06.2004 |
Da letzte Woche am Donnerstag Feiertag (Fronleichnam) war, machten wir erst heute eine Radtour. 8 Montagsturner und ein Gast (Rudi) fuhren um 10 Uhr von Rüppurr ab zum Funkturm am Großen Plom in Ettlingen, wo noch zwei Mitfahrer dazu stießen. Schnurgrade durch den Hardtwald nach Durmersheim, weiter durch Würmersheim und Au an den Rhein, der recht viel Wasser führte. Zurück nach Au in den "Ochsen" zur Mittagsrast. Weiter zum Rheindamm und zum Zollhaus Neureut. Nach kurzer Information beim Kapitän der Fähre, ab welchem Pegel der Betrieb eingestellt wird (Maxau 6,50 Meter!) ging es nach Klärung der Frage, wo die Abschlusssitzung stattfinden sollte ("Kühler Krug"!), auf dem Waldweg westlich des Ferma-Sees weiter, dann in Richtung Forchheim, wo wir dann wohl eine Abzweigung verpassten, denn wir landeten auf einem vollkommen zugewachsenen Feldweg, der uns aber nach einigen Schlenkern zu den Aussiedler-Häusern im Norden von Forchheim führte. Der Weg nach Karlsruhe war dann nur noch Formsache: Längs der Stadtbahn zum Albgrün und da entlang bis zum "Kühlen Krug", der gegen 15 Uhr erreicht war. Gegen 17 Uhr war sicher jeder zu Hause und hatte etwa 50 Kilometer abgestrampelt.
Das Wetter, das am Wochenanfang noch als schlecht vorausgesagt worden war, hatte sich eines Besseren besonnen. Am Vormittag war es gegen 18 Grad, was kurz vor Mittag doch als kühl empfunden wurde, weil noch einige bedrohliche Wolken die Sonne behinderten, aber am Nachmittag hatten wir strahlend blauen Himmel bei Temperaturen, die rapide die 25 Grad überkletterten. |
| 08.07.2004 |
Radtour. Am Morgen wurde kräftig telefoniert, da schon in der Nacht und auch am Morgen Gewitter mit starken Güssen über Karlsruhe hinweg gezogen waren. Da ich von meinem Hochhausfenster am Entenfang einen weiten Blick hatte, nahm ich kurz vor 9 Uhr das Risiko auf mich, den Freunden aus der Weststadt zu sagen, dass ich hinter dem strömenden Regen bereits wieder etwas Helles sehen könne, wir sollten uns wie abgesprochen um 9.30 am Entenfang treffen. Als kurz darauf auch Edgar anrief, war ich schon sicherer, denn ich konnte ihm sagen, unten ginge schon eine Frau ohne Regenschirm über die Straße! Uli und Rudi hatten auf ihren Anfahrten doch noch den Regenschutz gebraucht, aber wir kamen absolut trocken zum nördlichen Schlossgarten-Tor, wo dann fast genau um 10 Uhr die sechs Rüppurrer und Ettlinger eintrafen. Auch sie hatten bei ihrer Fahrt zum TUS mit dem Regen zu tun bekommen, aber nun konnten die Regensachen verpackt werden, wir brauchten sie den ganz Tag nicht mehr.
Die Fahrt ging über die Linkenheimer Allee bis in die Höhe von Hochstetten, wobei Edgar die Route so legte, dass wir nie auf unbefestigten Wegen fahren mussten. Durch Hochstetten hindurch zur Insel Rott, wo wir dank frühem (11.30) Eintreffen problemlos Platz im "Waldfrieden" bekamen. Da das Wetter immer besser wurde, es schaute sogar die Sonne heraus, beschlossen wir, mit der Fähre zum Pfälzer Ufer zu fahren. Am Rheindamm entlang nach Maxau, über die Brücke nach Knielingen, wo wir beim Eis-Kaiser eine kurze Rast einlegten. Dort verabschiedete ich mich, weil ich einen Eisbecher möglichst ungetaut auf kürzestem Wege heimbringen wollte, die Übrigen fuhren durch das Albgrün zu ihrem Nachhause, das die Letzten kurz nach 16 Uhr erreichten, gerade, als es in Rüppurr wieder anfing leicht zu regnen. Mitfahrer: 8 Montagsturner, 1 Gast (Rudi). Wetter: Temperaturen um 20 Grad. Gesamt-Fahrstrecke: etwas über 60 Kilometer. |
| 12.08.2004 |
Radtour. Treffpunkt um 9.00 Uhr am Vereinsheim. Nach kurzer Einweisung durch Walter (Edgar war leider durch Reisevorbereitungen verhindert, Walter vertrat ihn aber perfekt) fuhren wir pünktlich los, um durch den Oberwald und Aue Durlach zu erreichen. Durch die Altstadt bis zur Alten Mühle an die Pfinz und immer weiter im Pfinztal nach Grötzingen, durch Berghausen, Söllingen, an Kleinsteinbach vorbei, durch Singen, Remchingen, Wilferdingen, Nöttingen nach Ellmendingen. Im Gasthof "Zum Löwen" machten wir dort unsere Mittagsrast bei guten Speisen und Getränken.
War die Strecke bis dahin einfach, begann nun die Bergetappe hinüber nach Auerbach. Auf einer Strecke von etwa 2,5 km ging es zunächst flach, dann aber recht steil 100 m bergauf! Den ganzen Weg im Sattel schaffte nur unser Modellathlet Peter, wir übrigen brauchten doch eine mehr oder weniger lange Schiebestrecke. Dann ging es hinab nach Auerbach und über Langensteinbach und Waldbronn weiter ins Albtal. Es gab nur noch eine paar kleine Zwischenanstiege, aber rasante Abfahrten. Durch die Ettlinger Altstadt hindurch kamen wir ganz zufällig am Vogelbräu vorbei, den wir natürlich nicht links liegen lassen konnten. Eine Stunde Erholung wurde durch den Blick zum Himmel unterbrochen, die gemeinsame Fahrt ging durch die Lange Straße an den Ortsanfang von Rüppurr, wo die Gruppe sich trennte, die Weststädter begleiteten Peter noch ein Stück, die Übrigen waren noch früher zu Hause. Jedenfalls waren Alle unter Dach und Fach, bevor die ersten Tropfen fielen, wie ein späterer Rundruf ergab. Mitfahrer: 7 Montagsturner, ein Gast (Rudi). Wetter: Früh etwa 20 Grad, im Laufe des Nachmittags auf über 30 Grad ansteigend. Ununterbrochen Sonnenschein. Gesamt-Fahrstrecke ca. 50 km. |
| 09.09.2004 |
Fahrradtour. Treffpunkt 9.00 Uhr am Vereinsheim. Durch Rüppurr, Ettlingen, Bruchhausen und den Hardtwald nach Durmersheim. Weiter über Würmersheim und Au zum Rheindamm und zur Fähre Neuburgweier. Am Pfälzer Ufer eine kleine Pause. Längs der neuen Lauter nach Berg, durch den Bienwald nach Hagenbach. Mittagsrast in "Stober's Landgasthaus" (früher "Hagenbacher Hof"). Gut und preiswert! Auf direktem nicht ganz gutem Weg zum Rheindamm, durch Maximiliansau über die Rheinbrücke, in Maxau unter der Bahn hindurch auf den Parallelweg in Richtung Alb. Aber an der Brücke nach Knielingen kamen wir nicht vorbei, Eis-Kaiser lockte zu stark! Also hinüber, ein Eis für jeden, und nach einer halben Stunde ging es gestärkt auf den letzten Abschnitt an der Alb entlang bis nach Rüppurr. Spätestens um 16 Uhr war jeder zu Hause.
Mitfahrer: Leider nur 6 Montagsturnen, sicher lag das an den noch andauernden Ferien. Wetter: Früh etwa 14 °C, am Nachmittag etwa 25 °C. Den ganzen Tag strahlender Sonnenschein, keine einzige Wolke! Fahrstrecke: 58 Kilometer, die beiden Hagsfelder hatten bestimmt fast 15 km mehr auf dem Tacho! |
| 28.09.2004 |
Es war kein geplanter Ausflug! Am Montagabend sagte Peter, dass Wilhelm morgen seinen 93. Geburtstag feierte, er würde gern mit einigen Montagsturnern zu ihm nach Weingarten ins Haus Edelberg fahren, um ihm zu gratulieren. Es war sehr kurzfristig, deshalb konnten es nur 6 Turnfreunde einrichten, am Dienstag Vormittag zum Treffpunkt am TUS zu kommen. Am meisten hat es wohl Walter bedauert, dass eine beim Volleyball-Spiel erlittene Zerrung ihn an der Mitfahrt hinderte.
Auf bekanntem Weg durch Aue, Durlach und zwischen Hardtwald und B3 fuhren wir nach Weingarten und waren etwa um 11.15 bei Wilhelm, der uns entgegenkam, als wir unsere Räder abgestellt hatten. Die Freude war auf beiden Seiten groß, die Gratulationen kamen von Herzen, und wir sahen bei seinen Mitbewohnern und Mitbewohnerinnen fröhliche Gesichter, als wir ihn mit dem Montagsturner-Geburtstagslied feierten. Er hatte einen Teller voll Butterbrezeln vorbereiten lassen, und bei einem erfrischendem Getränk schwelgten wir in Erinnerungen. Und über Wilhelms Spruch: "Oben klar und unten dicht, lieber Gott, mehr brauch' ich nicht!" haben wir herzlich gelacht. Um 12 Uhr verabschiedeten wir uns, weil er schon am Mittagstisch erwartet wurde. Wir fuhren dann durch Weingarten zur Mittagsrast in der "Gärtnerklause", wo wir recht gut versorgt wurden. Selbst Horst, der aus seinem "Linsengericht" eigentlich nur die Würstchen gegessen hatte, war zufrieden, als ihm die Bedienung beim Zahlen nur seine Apfelschorle verrechnete und auf die erstaunte Frage antwortete: "Es hat Ihnen doch nicht geschmeckt!". Der Rückweg ähnlich wie der Hinweg war dann nur noch Formsache, wir trennten uns im Oberwald, jeder strebte seiner Heimat zu und spätestens gegen 15 Uhr waren wir zu Hause. Fahrstrecke: 45 bis 55 km. Wetter: Stark bewölkt, nachmittags einige Sonnenstrahlen, leichter Südwind bei Temperaturen zwischen 13 und 16 Grad. |
| 14.10.2004 |
Bahn-Ausflug. 12 Montagsturner und 2 Gäste (Gerd und Rudi) trafen sich kurz vor 9 Uhr am Hauptbahnhof und fuhren mit dem Regio-Express über Landau nach Albersweiler. Auf zum Teil neu ausgeschilderten Wegen zum bekannten Wanderweg "Deutsche Weinstraße" und auf diesem durch Wald und Rebhänge nach Frankweiler. Da wir dort über eine Stunde vor der geplanten Zeit eintrafen, machten wir noch eine kleine Rundtour durch den Wald und waren kurz vor 12 Uhr an der "Traube", unserem Mittagsziel. Nach ausgiebiger Rast bei fröhlicher Unterhaltung und den größten Koteletts der Pfalz gingen wir gegen 13.30 Uhr weiter.
Wir wanderten auf der in unserer Richtung linken Hangseite des Hainbachs in sanfter Steigung aufwärts zum Gipfelpunkt unseres Weges, der Landauer Hütte am Zimmerplatz der ehemaligen Burg Neu-Scharfeneck (, die auch nur ein paar Hundert Meter weiter und etwa 50 Meter höher liegt) und machten, weil wir gut in der Zeit lagen, dort noch eine Kaffeepause. Der Abstieg nach Dernbach war nur noch Formsache, wobei wir allerdings durch wunderschöne Ausblicke dafür entschädigt wurden, dass wir vormittags recht dichten Nebel hatten. Unser Bus, der uns nach Landau zurückbrachte, hatte ein paar Minuten Verspätung, eigentlich hätten wir unseren Zug nach Karlsruhe verpasst, aber dieser hielt sich ebenso wenig an den Fahrplan, sodass wir ohne weitere Verzögerung nach Hause kamen. Wanderstrecke: Etwa 11 km, allerdings mit einigen zum Teil kräftigen An- und Abstiegen. Wetter: Als wir in Albersweiler ausstiegen, setzte ein starker Schauer ein, der aber nur 5 Minuten dauerte. Vormittags gelegentlich leichtes Nebelnässen, ab Mittag Bewölkung mit einzelnen Sonnenstrahlen, erst in Karlsruhe kurz vor zu Hause wieder leichter Regen. Temperatur: 12 bis 15 Grad. |
| 11.11.2004 |
15 Montagsturner und ein Gast (Gerd) fuhren mit der Bahn in die Pfalz. Von Edenkoben (dorthin waren Bernd Weiss und sein Freund Manfred mit dem Auto gefahren) unter der Kropsburg durch die Weingärten nach St. Martin, wie es sich an einem Martinstag gehört. Im Weingut Albert Val. Schneider "Consulat des Weins" Mittagsrast mit Martins-Gans-Essen. Danach wieder durch den Ort und weiter in Richtung Maikammer. Dort im Weingut August Schneider noch einen Ausklang. Rückfahrt um 16.22 Uhr ab Bahnhof Kirrweiler.
Wanderstrecke: Etwa 11 km. Wetter Den ganzen Tag kühl, etwa 5 Grad und bewölkt und dunstig, aber trocken. |
| 09.12.2004 |
Mit der Albtalbahn fuhren 15 Montagsturner und ein Gast (Gerd) nach Marxzell. In kräftigem Anstieg ging es nach Mittelberg, dort auf dem unteren Weg an den Pferdekoppeln vorbei zum Abstieg nach Moosbronn. Die Mittagsrast machten wir im "Hirsch".
Dann ging es weiter auf dem Grenzweg zum kleinen Pass zwischen Mahlberg und Mönchskopf und von da sehr steil hinab nach Michelbach. Auf schönem, aussichtsreichem Weg hinüber nach Gaggenau, wo bis zur nächsten Bahn um 17.36 Uhr noch ein Ausklang im Christoph-Bräu eingelegt wurde. Wanderstrecke: Marxzell - Moosbronn: 9,0 km, Moosbronn - Michelbach 4,2 km, Michelbach - Gaggenau: 3,7 km, wobei der Umweg zum Brauhaus 1,1 km beträgt. Ingesamt also 16,9 km. Das Wetter: Luft-Temperatur etwas über 0 Grad, der Boden war fast überall noch gefroren. Den ganzen Tag Sonnenschein, kaum Wind, also herrliches Wanderwetter. |
| 13.01.2005 |
Mit der S1 fuhren 15 Montagsturner und drei Gäste (Rudi, Gerd und Klaus Dieter Bruns, dieser ein Freund von Heinz Sauer und zum ersten Mal dabei) nach Bad Herrenalb. Vom Bahnhof gingen wir durch die Stadt und am alten Kloster vorbei zur Alb und an ihr auf dem Albtalweg entlang in leichter Steigung bis in die Höhe der Plotzsägmühle. Von dort recht steil hoch an der Spechts-Schmiede vorbei bis an die Straße und weiter über den Waldparkplatz zum oberen Gaistal. Gleich am Ortsanfang fanden wir unseren Rastplatz, das Wald-Café Schaible, wo wir angemeldet waren, und machten da unsere Mittagspause mit Getränken und Speisen, gute Hausmannskost, flott und freundlich serviert, wobei als Vorspeise zu jedem Gericht eine Bauernsuppe und nach dem Essen ein Gläschen zum Magenverschluss gereicht wurden. Danach liefen wir wieder ein Stück zurück, um hinter dem Skiheim in den Achtlersweg einzubiegen. Und hier ist es passiert! Günter musste dringend telefonieren, er achtete nicht mehr auf uns, weil er eine Stelle mit Handy-Empfang suchte, wir passten auch nicht auf, und so ging er uns verloren! Nach etwa 2 km gemütlicher Wanderung in lang gezogener Gruppe sammelten wir uns am Gaisbrunnen, einer begann zu zählen, wir waren nur noch zu Siebzehnt! Nachdem wir ermittelt hatten wer fehlt, riefen wir bei ihm zu Hause an, erfuhren seine Handy-Nummer (er hatte diese noch nicht für unsere Liste zu Protokoll gegeben), und nun war es einfach, mit ihm, der schon in Herrenalb am Bahnhof war, Kontakt aufzunehmen. Wir gingen beruhigt das restliche Stück und waren bald wieder vereint! Die Rückfahrt verlief normal. Etwa ein Dutzend von uns machten noch einen kurzen Ausklang im Vogelbräu, schließlich waren spätestens um sieben Uhr alle zu Hause.
Der Himmel sah zwar manchmal bedrohlich aus, aber wir hatten den ganzen Tag schönes Wanderwetter mit Temperaturen um 5 Grad, nachmittags ging es noch etwas tiefer. Die dunklen Wolken blieben trocken, sehr oft rissen sie auf und die Sonne schien. |
| 10.02.2005 |
Wanderung im Kraichgau. Mit der S31 nach Bruchsal, mit der S9 weiter nach Heidelsheim. 11 Montagsturner und zwei Gäste (Gerd und Rudi) liefen durch Feld, Wald und Weinberge auf teils wegen des Tauwetters recht schmierigen Wegen hinüber nach Unteröwisheim. Mittagsrast war im Gasthof "Oberst", wo wir gut versorgt wurden. Weiter ging es ähnlich wie am Vormittag, es fing aber an etwas zu regnen. Wir hatten bald die Galgenhohle erreicht, einen tief in den Löss eingeschnittenen alten Verbindungsweg, der jetzt unter Naturschutz steht, und stiegen hinauf, um nach ein paar Kilometern wieder die Altackerhohle, einige allerdings auf einer Umleitung, hinab nach Zeutern zu laufen. Edgars Planung stimmte so genau, dass wir nur ein paar Minuten auf unsere Bahn warten mussten.
Wetter: Trüb, etwa 5 Grad, vormittags ein paar Spritzer, nachmittags etwas kräftigerer Regen. |
| 10.03.2005 |
Wanderung im Murgtal. Eigentlich wollten wir von Kaltenbronn nach Wildbad laufen, aber der Schwarzwald da oben war noch voll im Griff des Winters. Deshalb gingen wir von Gernsbach im Igelbachtal durch den Kurpark und am Schwimmbad vorbei hinauf nach Loffenau. Dort hatte uns Edgar im Gasthof "Sonne" angemeldet, und obwohl wir recht früh eintrafen, war alles schon für uns gerichtet. Wir wurden gut und aufmerksam versorgt und nach der Rast gingen wir auf Empfehlung der Wirtin, die es von Wanderern am Vormittag erfahren hatte, auf der Verbindungsstraße hinüber nach Lautenbach, da die Waldwege nur schlecht zu begehen waren. Die drei oder vier Autos, dir dort fuhren, waren keine wirkliche Störung. Dort erreichten wir auch den "Höhepunkt" unserer Wanderung mit knapp 400 Metern. Wir hatten sehr schöne Ausblicke in das Murgtal, zu den Bergen um Baden-Baden (Merkur, Battert) und zu denen über dem Alb- und Gaistal (Heukopf, Teufelsmühle usw.), wo der Wald vom morgendlichen Nebel mit dickem Reif bedeckt war.
Durch Lautenbach liefen wir zum Waldweg am Tannenberg und dort hinab zum Brandeck, weiter durch Scheuern zur Murg und auf deren linker Seite in die Altstadt von Gernsbach, wo wir in einem Kaffee noch eine Nachmittagsrast einlegten. Um 17 Uhr waren wir am Bahnhof, von wo uns die Stadbahn pünktlich wieder heim brachte. Wir waren 13 Montagsturner und ein Gast (Rudi). Das Wetter war ausgezeichnet, bis etwa 10 Uhr hatte sich der Nebel über den Bergen aufgelöst und bei Quellwolken und gelegentlich Sonnenschein hatten wir wunderbare Fernsicht. Früh war es noch etwa 2 Grad, im Laufe des Tages ließen ca. 6 Grad den Schnee auf den Wegen matschig werden. Die Null-Grad-Grenze mag bei etwa 600 m gelegen haben. Insgesamt sind wir etwa 13,5 km gelaufen. |
| 14.04.2005 |
Pfalz-Wanderung. 15 Montagsturner und drei Gäste (Gerd, Rudi und zum ersten Mal dabei Hanspeter Hosp, eingeladen von Heinz Sauer) fuhren mit der Regionalbahn nach Maikammer und liefen durch den Ort und die Weinberge ins Klausental zur Klausentalhütte (ca. km 4,5) zur Mittagsrast mit Pfälzer Spezialitäten. Weiter zum Zeter Berghaus (ca. km 6) zur Kaffee-Pause mit prächtigem Blick über die Rhein-Ebene. Dann in leichtem Anstieg zum Hambacher Schloss (ca. km 7,6), wo die Experten Heinz und Wilfried uns über die Geschichte dieses Platzes unterrichteten. Das letzte Stück unseres Weges stieg noch einmal an, mit 460 m erreichten wir den Höhepunkt unserer Wanderung und waren nach kräftigem Abstieg gegen 16.30 Uhr in Neustadt und hatten 13,23 km zurückgelegt.. In der Bahnhofsgaststätte konnte noch einmal der Flüssigkeitspegel korrigiert werden, kurz nach 17 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Karlsruhe.
Das Wetter war ausgezeichnet, entgegen Befürchtungen kam schon während der Hinfahrt die Sonne heraus und verließ uns bis zum Abend nicht mehr. Früh waren es etwa 12 Grad, nachmittags stieg die Temperatur auf etwa 20 Grad. |
| 12.05.2005 |
Radtour. Beim Neujahrs-Empfang der Vereinsleitung des TUS war Wilhelm in Abwesenheit die silberne Ehrennadel für 25-jährige Vereinszugehörigkeit verliehen worden. Das war der Grund, als Ziel für unsere erste Rentner-Radtour des Jahres wieder sein derzeitiges Heim in Weingarten zu wählen.
Um 9.30 fuhren zehn Montagsturner am TUS los und trafen sich um 10 Uhr mit drei weiteren, die direkt dahin gekommen waren, an der Oberen Mühle in Durlach. Durch Grötzingen fuhren wir hinüber zum Hardtwald und umrundeten einmal die Grötzinger Baggerseen bis zum Fischerheim. Weiter auf den bekannten Wegen nach Weingarten, am Walzbach entlang bis zum Haus Edelberg, und hier freute sich Wilhelm schon auf unseren Besuch! Alles war vorbereitet, Butter-Brezeln und Getränke standen bereit, und während der fröhlichen Unterhaltung, die Wilhelm noch durch den Vortrag eines Gedichts über die Probleme des Altwerdens anheizte, überreichte ihm Peter die Ehrennadel und dazu noch ein paar Erinnerungen an die Montagsturner. Nach einer Stunde fuhren wir weiter hinauf nach Sallenbusch zum "Backhaus", wo wir vor einem Jahr nach dem ersten Besuch bei Wilhelm auch schon die Mittagsrast eingelegt hatten. Diesmal konnten wir am Gartentisch in der Sonne sitzen. Danach fuhren wir weiter durch den Ort, immer leicht oder kräftig bergauf und machten am höchsten Punkt unserer Tour noch eine kleine Pause, um die wunderbare Fernsicht über den Kraichgau, zum Schwarzwald und zu den Vogesen zu genießen. Nach zum Teil rasanten Abfahrten waren wir bald wieder unten an der Landstraße. Wieder am Walzbach entlang zurück nach Weingarten, über Waldbrücke nach Blankenloch und in den Hardtwald, wo wir auf der Stutenseer Allee schnurgerade am Wildpark-Stadion vorbei zum Schloss gelangten. Hier trennten sich die Wege, die West- und Oststädter zweigten ab, die übrigen fuhren über den Marktplatz zur Lammstraße, auf der Brücke über die Südtangente und durch die Beiertheimer Allee zu den Kleingärten hinter dem Albtalbahnhof, wo ein Ruf "Eberhard!" Eberhard Kubisch aufschreckte, der bei der Gartenarbeit war. Tatsächlich hatte er eine kleine Erfrischung zu bieten, aber bald war man wieder auf dem Weg, und gegen 16 Uhr waren alle daheim. Insgesamt hatte jeder knapp 50 Kilometer zurück gelegt, bei Uli und Gunter mag es etwas mehr gewesen sein. Das Wetter war ausgezeichnet, der Mai hatte für uns einen Zwischenspurt eingelegt, wir hatten den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein. Früh waren es noch knapp 10, bis zum Nachmittag wurden es fast 20 Grad, ein stetiger Nordost-Wind störte nur gelegentlich auf freiem Feld bei der Hinfahrt. Da Edgar nicht mitfahren konnte, hatte Walter ihn perfekt vertreten. |
| 09.06.2005 |
Wanderung. Da wir im ganzen letzten Jahr nicht im Hochschwarzwald waren, nützten wir die erstmögliche Gelegenheit, auf die Hornisgrinde zu gehen, wo seit kurzem das Gipfelgelände vollkommen frei ist. Wir fuhren mit S4 nach Baden-Baden und mit Bus 245 zum Mummelsee. Ein Stück auf dem Westweg, dann hinüber zur Straße zum Beginn des neu eingerichteten Grindepfads, der mit vielen erklärenden Tafeln über die Eigenschaften des Biotops rund um die Hochfläche führt. Auf den Bismarck-Turm, oberhalb des Biberkessels zurück zum Dreifürstenstein und den steilen Pfad hinab zum Seibelseckle, wo wir dank Handy-Voranmeldung schon erwartet wurden. Nach Erbsensuppe mit Brot und Würstchen für Alle gingen wir wieder hinauf zum Biberkessel. Dort hatte Walter vor 14 Tagen einen eigentlich gesperrten Pfad als zwar schwierig, aber doch gangbar empfunden, deshalb liefen wir auf ihm am Westhang des Kessels unter wahrhaft alpinen Verhältnissen, aber mit grandiosen Tiefblicken. Dann waren wir auf dem breiten Weg zum Ochsenstall, hinter dem wir gleich wieder in den Westweg einbogen und vorwiegend abwärts nach Unterstmatt liefen. Von dort gingen wir auf dem oberhalb der B500 im Wald verlaufenden Mannheimer Weg hinüber zum Hundseck und warteten da etwa 20 Minuten auf unseren Bus (16.50), der uns wieder nach Baden-Baden brachte.
Wir waren 10 Montagsturner mit einem Gast (Rudi), das Wetter war zwar etwas kühl (am Morgen in Karlsruhe etwa 10 Grad, oben waren es 5 - 10 Grad), was vor allem vormittags auf der Hochebene bei dem kräftigen Nordwind doch unangenehm war. Da aber doch öfter die Sonne heraus kam, war es bei den langen Waldwegen angenehm zu laufen. Die Fernsicht war recht gut. Insgesamt haben wir etwa 12,5 km zurück gelegt. |
| 14.07.2005 |
Pünktlich um 10 Uhr starteten 10 Montagsturner und ein Gast (Hansgeorg Jende, eingeladen von Norbert Czerwinski) am TUS zu ihrer Radtour, die diesmal von Ernst ausgerichtet worden war. Durch Rüppurr und den Hardtwald, dann längs der Landstraße fuhren wir zum Silberstreifen und nach Forchheim. Am Fermasee vorbei zur Neuburgweierer Fähre, und dort trafen wir Uli und unseren zweiten Gast, Rudi Siebold, die direkt aus der Weststadt dahin gefahren waren. Nach dem Übersetzen ging es weiter durch Neuburg und längs der Lauter nach Berg, wo wegen eines Verpackungsfehlers (im Rucksack von Karl Heinz hielt eine Wasserflasche nicht dicht) die Gruppe der Nachzügler abriss und erst etwas später nach kleinem Umweg den sie sehnsüchtig erwartenden Voraustrupp einholte. Dann ging es aber in geschlossener Kolonne durch den Bienwald nach Hagenbach, zum Rheindamm und an diesem entlang zum Rhein. Kurz hinter dem Deichwärterhaus suchte sich im Gras neben dem Weg ein Klapperstorch seine Käfer, er beäugte uns scharf, bemerkte aber sofort, dass er bei uns an der falschen Adresse war und ließ sich nicht weiter stören. Über die Rheinbrücke, am Knielinger See entlang, durch die Burgau, hinter dem KVV-Depot zur Alb, an ihr entlang über die Brücke zum Rheinhafenbad, unter der Daxlander Straße hindurch bis "Marens Restaurant" in der Vereins-Gaststätte des FC Albsiedlung, wo wir kurz vor 13 Uhr nach gut 40 km ankamen. Dort hielten wir unsere ausgedehnte Mittagspause mit einem preiswerten, reichlichen Buffet. Dass wir an zwei getrennten Tischen sitzen mussten, tat der Stimmung keinen Abbruch. Gegen 15 Uhr gab Ernst den Heimweg frei, deshalb trennten wir uns kurz darauf, weil wir Weststädter nicht mehr unbedingt nach Rüppurr mitfahren wollten (der Berichterstatter war deshalb am Morgen zum TUS gekommen).
Es nahmen 11 Montagsturner und zwei Gäste teil. Das Wetter war bestens, etwas warm, am Morgen 22 Grad, bis Mittag waren die 30 Grad erreicht. Da es windstill war, ließ es sich ausgezeichnet fahren, der Schweiß brach erst nach dem Absteigen aus. Die Fahrstrecke vom TUS zum TUS betrug etwa 53 Kilometer. Für Uli gab es einen Ausgleich für die Verlängerung bei einer früheren Tour (13.05.2004), er sparte etwa 20 km! Ernst hatte die Tour ausgezeichnet vorbereitet, wofür wir ihm herzlich danken! |
| 11.08.2005 |
Wieder Hochschwarzwald, diesmal haarscharf am Südrand des KVV-Bereichs zum Schliffkopf und über den Lotharpfad weiter nach Obertal!
Recht früh, schon um 8.30, trafen sich 11 Montagsturner und ein Gast (Siegbert Kessel, zum ersten, aber hoffentlich nicht zum letzten, Mal dabei) am Albtalbahnhof zur Fahrt über B.-Baden zum Mummelsee, von wo es nach einer kleinen Wartepause weiter ging zum Parkplatz am Schliffkopf-Hotel. Von dort liefen wir in leichter Steigung zum Schliffkopf, der eine wunderbare Aussicht anbot, die nur durch den Schönwetterdunst etwas eingeschränkt war. Weiter ging es auf dem Westweg in südlicher Richtung. Hier hatte Edgar (zu unser Begrüßung?) für ein ganzes Geschwader einmotoriger Propeller-Flugzeuge gesorgt, die uns von Südwest her kommend überflogen. Auf diesem Abschnitt waren dank Lothar die Aus- und Tiefblicke atemberaubend. Über den Lotharpfad, der vor ein paar Jahren als Rundweg zum Gedenken an den Jahrhundert-Sturm auf der Hochebene zwischen Plonkopf und Sandkopf angelegt worden war, gingen wir hinüber zu seinem Anfang an der B 500 und machten dort unsere Mittagsrast mit Rucksack-Verpflegung. Zwei Unentwegte gingen noch einmal die ganze Runde nach, aber es sei zugegeben, dass das von uns vorher begangene Teilstück wesentlich mehr geboten hatte als das ausgelassene. Nach der ausgiebigen Rast querten wir die B 500 und liefen den Weg auf dem Rücken zwischen Rechtmurg- und Buhlbach-Tal wechselnd zwischen beiden Seiten hinab nach Obertal-Buhlbach. Eigentlich überflüssig zu sagen, dass wir auch hier mehrfach zum Schauen stehen blieben. Buhlbach erreichten wir so rechtzeitig, dass wir bis zum Eintreffen unseres Busses eine Pause in gemütlicher Runde im Garten des Hotels Blume einlegen konnten, denn überraschender Weise (diese Bus-Linie ist nicht im KVV-Plan erfasst, die Auskunft der Betreiber-Gesellschaft war allgemein etwas dürftig) gab es dort auch eine Haltestelle. Dieser Bus brachte uns pünktlich nach Baiersbronn und mit dem Eilzug der S41 waren wir kurz vor 18 Uhr wieder in Karlsruhe. Das Wetter hatte sich darauf besonnen, was es den Montagsturnern schuldig war, nach ein paar vorangegangenen trüben, kalten Tagen hatten wir von früh bis abends strahlenden Sonnenschein. Die Temperaturen waren zwar nicht besonders sommerlich, sie stiegen bis Mittag nur auf etwa 15 Grad, aber nur im Schatten waren Jacken notwendig. Die Weglänge war etwa 11 km. Edgar hatte wieder alles vorbereitet, um uns eine eindrucksvolle Wanderung zu bieten, was ihm fast bis ins letzte Detail gelungen war. Das eine Bus-Gesellschaft über ihre Linien und Fahrpreise nicht Bescheid weiß, kann ihm nicht angelastet werden! Wie immer danken wir ihm herzlich! |
| 08.09.2005 Fähr-Unfall! |
Um das prächtige Frühherbst-Wetter auszunützen, hatte Ernst eine Tour geplant, die uns unter anderem zu den Feuchtwiesen bei Munchhouse im Elsass führen sollte, wo sich um diese Jahreszeit Hunderte von Störchen zu ihrem Abflug in den Süden sammeln. Leider hatte eine kürzlich geschehene Schiffs-Havarie die Fähre Plittersdorf - Seltz außer Betrieb gesetzt, die Reparatur nahm doch länger als zunächst von der Telefon-Hotline gemeldet in Anspruch, so dass wir diesen Abstecher über den Rhein auslassen mussten.
Um 10 Uhr fuhren 13 Montagsturner und ein Gast (Siegbert) vom TUS in Richtung Hardtwald und nahmen am Bahnübergang noch zwei weitere Montagsturner auf. Auf guten Wegen zum Silberstreifen, schnurgerade weiter bis zum Querweg in Richtung Durmersheim und nach ein paar kurzen Halts, um die Nachzügler vor dem Ortsbeginn ein zu sammeln, querten wir Durmersheim und erreichten den kanalisierten Federbach, an dem wir entlang und auch durch das Feuchgelände zwisch ihm und dem alten Federbach an Bietigheim vorbei bis Ötigheim fuhren. Dort schwenkten wir nach Westen und waren bald in Steinmauern, wo wir am Gasthof "Hirsch", in dem wir ja vor sieben Jahren die Idee zu unseren monatlichen Ausflügen hatten ("Manifest von Steinmauern"), ein paar Gedenksekunden einlegten. Am Pumpwerk bogen wir auf den Rheindamm ab und fuhren in nördlicher Richtung weiter. Links lag der Goldkanal mit seinen Dauer-Campingplätzen, dann passierten wir die Sportplätze von Illingen und Au und gegen 13 Uhr nach etwa 35 km waren wir an unserem Mittags-Rastplatz, dem "Zollhaus" an der Rheinfähre Neuburg - Neuburgweier. Nach dem Essen, bei Selbstbedienung durchaus preiswert, fuhren wir um 14 Uhr weiter. Darauf, dass unser Modell-Athlet Peter unbedingt noch ein Mittagsschläfchen einlegen wollte, konnten wir keine Rücksicht nehmen! Auf kürzestem Weg, der von dem vor 14 Tagen zu Ende gegangenen Hochwasser noch leicht durchfeuchtet war, ging es zum Ferma-See und an ihm entlang in den Hardtwald, wo wir in die direkt nach Forchheim führende Forststraße einbogen. Noch einmal kreuzten wir die beiden Federbäche und entdeckten in der Hauptstraße des Ortes das Eisgeschäft, an dem wir unbedingt halten mussten! Fast gleichzeitig kam eine Kindergruppe der Karlsruher Stadtrand-Erholung vorbei, bei denen sich Peter sofort als Ersatz-Opa einschmeichelte! Gunter allerdings entdeckte, als er nach seinem Geldbeutel griff, dass dieser fehlte. Sofortige Telefon-Aktionen führten zu keinem Erfolg, unter anderem war das "Zollhaus" nur auf Anrufbeantworter geschaltet, aber ein paar Häuser weiter war eine Volksbank-Filiale, in der Gunter auf die Filiale seiner eigenen Bank verwiesen wurde, die etwa 100 m weiter war. Dort konnte er sofort seine Karten sperren lassen, um noch größerer Schaden zu vermeiden. Als wir weiter fuhren, machten sich Karl Heinz und Siegbert selbstständig und fuhren noch einmal zum Zollhaus zurück, um den Geldbeutel vielleicht doch auf dem Weg zu entdecken. Leider erfolglos! Der Abschluss war dann wie schon so oft im Vogelbräu in Ettlingen, danach kamen alle gesund zu Hause an. Insgesamt sind wir etwa 55 Kilometer gefahren, wobei die An- und Rückfahrten der etwas entfernter Wohnenden nicht berücksichtigt sind. Das Wetter war noch sommerlich, den ganzen Tag Sonnenschein mit trockener Wärme um 30 Grad. Ernst hat uns eine Ersatztour geliefert, die alle unsere Erwartungen mehr als erfüllte! |
| 13.10.2005 |
Pfalzwanderung. Schon am Morgen strahlte die Sonne, als wir uns kurz vor 9 Uhr am Hauptbahnhof trafen. Zehn Montagsturner und drei Gäste (Rudi Siebold, Gerd Beck und Hanspeter Hosp) hatten sich verabredet, aber da waren noch zwei Sportler vom TSV Bulach, die Heinz Sauer als Wanderfreund erkannt hatten und ihn fragten, wie man am besten in die Pfalz zu einer Tour kommt. Er schlug ihnen vor, doch einfach mit uns zu fahren. Dabei wurde sofort der Kontakt geknüpft und sie baten, mit uns laufen zu können. Dem stand nichts entgegen, und so waren Gerhard Brill und Gerhard Reckzeh, beide aus Bulach, integriert.
Kurz nach 10 Uhr waren wir mit Bahn und Bus nach mehrfachem Umsteigen in Dörrenbach und gingen in Richtung Ruine Guttenberg zum Kamm der Randberge. Leider war die Wegemarkierung sehr schwach, lediglich die Nummernzeichen der örtlichen Wege waren deutlich, aber ohne Erklärung für uns unverständlich. Erst an den "Drei Eichen" trafen wir auf einen künstlerisch gestalteten Wegweiser zur Burgruine, der aber dahin wies, woher wir gekommen waren. Also steuerten wir ziemlich direkt unseren Rastort, das "Schützenhaus" in Oberotterbach, an. Nach dem Essen gingen wir in den Ort und bogen in den Wanderweg "Deutsche Weinstraße" in südlicher Richtung ein. Dort verabschiedeten sich die neuen Freunde aus Bulach von uns und sagten, dass sie gern wieder mit uns laufen würden. Es hat ihnen also gefallen! Über Rechtenbach kamen wir zum Deutschen Weintor in Schweigen und kurz dahinter fanden wir beim "Stichel-Fritz" eine Gartenterrasse, wo wir noch eine gemütliche Stunde bei Kaffee, Wein und süßem Flammkuchen verbrachten. Da wir durch den Abschneider (nicht zur Guttenberg) noch im Wander-Soll waren, fuhren wir nicht wie eigentlich vorgesehen mit dem Bus, sondern wir liefen vorbei an der Bank "Nur für Rentner", wo wir beim Herbstausflug am 11. Oktober 1997 schon einmal fotografiert hatten, nach Weissenburg zum Bahnhof. Dort mussten wir noch ein paar Minuten auf unseren Zug warten. Der Sonnenschein vom Morgen hielt sich den ganzen Tag über, früh war es zwar kaum 10 Grad, aber bis zum Nachmittag stieg die Temperatur auf etwa 18 Grad, in der Sonne war es gemütlich warm., man konnte auf Jacke und Pullover verzichten. Auch ohne die Ruine, die nach Auskunft der Kenner nur aus ein paar Steinbrocken besteht, war es eine schöne, genussreiche Wanderung. Insgesamt waren wir knapp 12,5 km gelaufen. Edgar sei Dank! |
| 10.11.2005 |
Wanderung im Kraichgau. Am Hauptbahnhof trafen sich 15 Montagsturner und ein Gast (Rudi), wobei Winfried erst im letzten Moment eintraf, weil seine Bahn wegen eines Unfalls einen Umweg fahren musste. Drei Minuten vor Abfahrt des Zuges stiegen er und Edgar, der nach Handy-Kontakt auf ihn gewartet hatte, ein!
Mit der S-Bahn fuhren wir nach Langenbrücken, einem Ortsteil von Bad Schönborn. Durch den sehr gepflegten Ort führte uns unser Weg auf die Höhe und weil wir in den Gesprächen nicht acht gaben, verpassten wir den Abzweig nach Zeutern, wo unsere Mittagsrast geplant war. Es war aber nicht schlimm, der Fehler wurde bemerkt, als wir an das Wasserwerk von Bad Schönborn kamen und mit einer kleinen Schleife waren wir bald wieder auf dem rechten Wege. Wir waren so gut in der Zeit, dass wir uns noch eine Pause leisten konnten, in der Bernd aus seinem Rucksack einen Aperitif spendierte. Kurz vor 12 Uhr waren wir am Gasthof "Zum Ritter" in Zeutern, wo wir schon angekündigt waren. Obwohl sich das Lokal nach unser Ankunft recht schnell füllte, waren wir erstaunlich flott mit Getränken und unserem Essen, gut und preiswert, versorgt. Gegen halb zwei machten wir uns wieder auf den Weg. Waren wir vorher durch ein uns allen ganz unbekanntes Gebiet gelaufen, stiegen wir nun im Hohlweg, den wir früher schon zweimal hinab gewandert waren, das letzte Mal im Februar dieses Jahres, recht steil empor zum Kamm zwischen Katzbach und Kraichbach, auf dem entlang wir zunächst noch etwas ansteigend, dann aber in leichtem Abstieg nach Odenheim wanderten. Wir ereichten den Ort an der monumentalen, 1778 fertig gestellten Barock-Kirche St. Michael, der einige von uns einen Besuch abstatteten. Zur Stadtbahn-Endstation waren es nur noch ein paar Minuten. Wir nahmen uns die Zeit, im Bahnhofs-Lokal "Cafe Sahnehäubchen" zum Nachmittags-Kaffee noch ein Stück Kuchen zu essen, der an allen Donnerstagen zum Sonderpreis "1 Euro" angeboten wird! Das konnten wir uns nicht entgehen lassen! Mit dem Stadtbahn-Zug um 17:24 Uhr fuhren wir zurück und waren kurz nach 18 Uhr wieder in Karlsruhe. Insgesamt sind wir 14 km gelaufen, also etwas mehr als vorgeplant. Das Wetter war novemberlich, nur am Nachmittag schimmerte die Sonne leicht durch den Hochnebel.. Früh war es um die sechs, am Nachmittag etwa zehn Grad. Es war trocken und windstill, also recht ordentliches Wanderwetter. Auch wenn Edgar es nicht mehr hören will: Danke, du hast uns wieder einmal einen schönen Tag bereitet! Etwas Geschichte Während der Wanderung unterhielten Wilfried und ich uns über den Ursprung des Namens "Odenheim" und ob er etwas mit "Odin", dem nordischen Obergott zu tun haben könne, weil ja auch einer der "Siegfriedsbrunnen" in der Orts-Umgebung liegt. Von Wilfried erhielt ich diese Nachricht: Odin ist der "oberste" Gott im germanischen Götterhimmel und residiert in Walhalla. Wotan = Wuotan = der Wütende oder Wüterich (nächtliches Wildes Heer, dem er voranreitet) ist Odins Beiname. Gewöhnlich begleiten ihn zwei Raben: Hugin = Gedanke und Munin = Gedächtnis. Auf der Website von Odenheim fand ich folgenden Text: Odenheim liegt östlich von Bruchsal im Kraichgauer Hügelland. Es zählt ca. 3500 Einwohner und gehört seit dem 1. Januar 1974 zu Östringen. Erstmals urkundlich erwähnt wird Odenheim 769 im Lorscher Codex als "Otemheim". Wichtige Anziehungspunkte sind der Siegfriedsbrunnen im Wald an der Straße in Richtung Schindelberg und der seit 1516 bestehende immer am zweiten Oktober-Wochenende stattfindende Jahrmarkt. Ein Wahrzeichen ist die auf einem Hügel den Ort überragende im Jahre 1778 fertiggestellte Barockkirche. Der Siegfriedsbrunnen steht an der Stelle, wo Siegfried durch Hagen von Tronje erschlagen wurde: Eine Ausgabe des Nibelungenliedes enthält im 16. Gesang (Aventiure) folgenden Vers:
Von dem selben brunnen do Sifrit ward erslagen |
| 08.12.2005 |
Fast auf den Tag genau vor 6 Jahren, am 9. 12. 1999, waren wir schon einmal in Heilbronn. Da wir auch diesmal die gleichen Ziele wie damals ansteuerten, schlug unser ortskundiger Uli eine andere Route vor, die sich schließlich als schöner und interessanter als die vorige heraus stellte.
13 Montagsturner und zwei Gäste (Rudi Siebold und Herbert Horn, dieser ein Freund von Gerd Sass) trafen sich am Albtal-Bahnhof und fuhren mit dem Eilzug der S4 kurz vor halb zehn nach Heilbronn zur Haltestelle "Finanzamt“, wo wir gegen 11 Uhr ausstiegen. Hier übernahm Uli die Führung. Er beschrieb uns eingehend unsere Wege und war immer mit interessanten Schilderungen aus der Geschichte und Erinnerungen aus seiner Jugend zur Hand. Wir gingen auf kürzestem Weg, unter anderem auf der "Armsündersteige", hinauf zum Galgenberg (daher der Straßenname!), an dessen Hang wir in den "Keuperweg" einbogen und auf diesem Panoramaweg mit herrlicher Aussicht über die Rebgärten und über die Stadt in weitem Bogen hinüber liefen zum "Jägerhaus". Kurz vor Erreichen der Straße, auf der wir noch etwa 500 m zum "Jägerhaus" hätten laufen müssen, bogen wir ab in den 1968 stillgelegten Steinbruch, in dem über 500 Jahre der "Schilfsandstein" gewonnen worden war. Diesen Namen gaben die Steinbrecher dem Stein wegen der in ihm eingebetteten fossilen Pflanzenreste. Seit der Stillegung ist der Bruch sich selbst überlassen, seit 1972 steht er, seit 1986 auch die Abraumhalden und der umgebende Laubwald, unter Naturschutz. Ein manchmal abenteuerlicher, immer interessanter Weg führte uns in großem Bogen zum "Jägerhaus", das wir pünktlich gegen 12:30 Uhr erreichten. Da wir angemeldet waren, war ein Tisch für uns gerichtet, wir konnten sofort unsere Bestellungen aufgeben. Allerdings dauerte es mit der Bedienung etwas, da der einzige Kellner auch mit der Arbeit hinter der Theke beschäftigt war. Es waren außer uns kaum noch Gäste da, deshalb blieb es erträglich. Dass das Auftragen des Essens nachher auch noch eine Zeit dauerte, bewies, dass es doch frisch zubereitet wurde. Die Getränke waren gut, das Essen schmackhaft und die Preise zivil. Also brachen wir zufrieden um 14:30 Uhr auf, gingen hinunter in die Stadt und auf direktem, von Uli aber interessant gelegtem Weg zur Kilians-Kirche, um die herum und bis zum Rathaus sich der Weihnachtsmarkt ausdehnte. Dort ging jeder mehr oder weniger eigene Wege, bis wir uns kurz vor 17 Uhr an der Haltestelle der Stadtbahn trafen und um 17:02 in den Eilzug zur Rückfahrt stiegen. Dass wir in Bretten etwa 10 Minuten auf den verspäteten Gegenzug warten mussten, tat der Stimmung kaum Abbruch. Bald waren wir in Karlsruhe, ein schöner Ausflug war zu Ende. Das Wetter war am Vormittag recht freundlich, eine Zeit lang versuchte sogar die Sonne sich durch die hochnebelartige Bewölkung zu drängen. Nach der Mittagspause begann es zunächst ganz leicht, später ab und zu etwas kräftiger zu regnen. Die Temperatur lag den ganzen Tag um 5 Grad. Insgesamt sind wir 11 km gelaufen. Wie immer hatte Edgar die technischen Vorbereitungen perfekt erledigt, in Uli hatten wir einen ortskundigen und begeisterten Führer. Beiden danken wir sehr herzlich. |
| 11.1.2007 |
Die 100. Wanderung der "Rentnerbänd" seit dem "Manifest von Steinmauern"!
Der 100. Ausflug der "Rentnerbänd" der Montagsturner! Wie diese Zahl zustande kam, ist ja kurz in der "Statistik" beschrieben. Während sich am Anfang meist weniger als zehn Teilnehmer trafen (einmal war ich sogar allein unterwegs, man möge mir verzeihen, dass ich diese Tour auch mit zähle), sind es in den letzten Jahren immer mehr geworden! Die geringe Teilnehmerzahl am Anfang, es waren ja noch nicht so viele Montagsturner im Ruhestand, führte dazu, dass wir auch Freunde zum Mitwandern und -radeln einluden, die heute noch gern dabei sind. Einige von diesen sind auch Mitglieder der Montagsturner geworden. Das Ziel dieses Ausfluges, den "Engel" in Sasbachwalden, haben wir bewusst gewählt, weil wir dort schon früher, am 14.11.2002, in sehr gepflegter Umgebung sehr gut zu Mittag gegessen und uns unterhalten hatten. Es war damals der erste Ausflug nach dem Tod unseres Übungsleiters und Freundes Manfred Biersch. Mit der Stadtbahn fuhren 24 Montagsturner und zwei Freunde (Rudi Siebold und Hanspeter Hosp) nach Achern. Die Wanderer liefen auf direktem Wege hinauf nach Sasbachwalden, fünf von uns, darunter diesmal ausnahmsweise Edgar, den einige Probleme plagten, nahmen den Bus und waren dadurch schon etwas früher im "Engel". Wir Wanderer kamen kurz nach 12 Uhr dort an. Vier Tische waren für uns gerichtet und als jeder etwas zum Trinken hatte, begann die Feier. Peter lobte Edgar und mich über allen Klee, obwohl wir beide eigentlich nur unsere Hobbys ausüben! Edgar erhielt eine Urkunde der Sechs, die damals am 16. Juli 1998 mit ihm den Beschluss zu den monatlichen "Rentner"-Ausflügen gefasst hatten. Diese Bezeichnung ist jetzt nicht mehr ganz aktuell, denn mit zuletzt 25 und 26 Ausflüglern treffen sich dabei ähnlich viele Montagsturner wie an den Montag-Abenden zum Sport. Uns beiden wurden dann noch Gutscheine überreicht und zu guter Letzt waren wir sogar zu diesem Essen eingeladen! In unseren Dankesworten versäumten wir nicht, auch die zu erwähnen, die sofort als Tour-Führer einsprangen, wenn Edgar einmal verhindert war (heute war das Peter!). Durch sie war die regelmäßige Einhaltung unseres selbst gewählten monatlichen Termins überhaupt nur möglich. Es war eine fröhliche Mahlzeit, die wir kurz nach 14 Uhr beendeten. Die Busfahrer blieben bis zur Rückfahrt noch in Sasbachwalden, die Wanderer stiegen hinauf zum "Alden Gott", einer Gedenktafel für die Opfer des Dreißigjährigen Krieges. Von dort ging es vorwiegend bergab durch Aubach und am Kloster Erlenbach vorbei nach Sasbach. Da die Bus-Haltestelle den Namen des daneben liegenden "Ochsen" führte und bis zur Abfahrt noch dreißig Minuten Zeit war, ließ sich ein kurzer Theken-Besuch nicht vermeiden! Der Bus kam pünktlich, aber der Anschluss war durch den starken Nachmittagsverkehr auf den Straßen so knapp, dass wir rennen mussten und Edgar mit dem Fuß auf dem Trittbrett die Tür des Zuges für uns offen hielt. Es klappte aber alles und während der Heimfahrt kam Edgar schon wieder mit einer Idee für die Februar-Wanderung heraus! Das Wetter war gut, die Temperatur lag bei 10 Grad und die Sonne schaffte es den ganzen Tag, einige Wolkenlücken ausfindig zu machen. Der stürmische Wind war nur dann unangenehm, wenn er einem beim Warten (z.B. auf den Bus) ungeschützt um die Ohren blies. Beim Laufen, insgesamt kamen doch knapp 13 Kilometer zusammen, war es nicht so schlimm. |
| 8.2.2007 |
Wanderung im Kraichgau! Mit der S-Bahn fuhren wir nach Jöhlingen-West und liefen durch den Ort und am Martinshof vorbei mit leichtem Bergauf-Bergab hinüber nach Sallenbusch, wo uns Edgar im "Backhaus" schon angemeldet hatte. Dort hatten wir eine fröhliche Mittagsrast, weil ich (Gernod) meine 100. Wanderung in der "Rentnerbänd" feierte. Die frohe Stimmung war auch nötig, denn das Wetter hatte uns bis hier her mit kräftigem Regen nicht besonders verwöhnt! Während der Rast ließ der Regen nach, Sonne strahlte durch die Fenster, aber die Hoffnung auf einen schönen Nachmittag wurde bald durch einen kräftigen Sturm zunichte gemacht, der zwar zunächst unsere Schirme trocknete, aber bald wieder schwarze Wolken mit den nächsten Schauern heran trieb. In diesem Wechsel aus Regen und Sonne (die dünnen Regenbögen waren nur ein schwacher Trost) erreichten wir im Gewann "Bild" kurz vor der Abzweigung nach Sohl den höchsten Punkt unserer Wanderung. Fast eben ging es hinüber zum Katzenberg. Hier begann der steile Abstieg nach Weingarten. Am Friedhof sammelten wir uns wieder, liefen weiter zum alten Wartturm, die Treppen hinunter in den Ort und auf direktem Weg zum Bahnhof. Insgesamt sind wir, 17 Montagsturner, knapp 12 km gelaufen. Das Wetter war, wie beschrieben, schlecht, zum Glück war es mit etwa 8 Grad nicht kalt. |
| 8.3.2007 | Besuch des Daimler-Benz-Museums in Stuttgart. Ausführliche Beschreibung beim Frühjahr-Event! |
| 12.4.2007 |
Ein Tag wie Samt und Seide! Besser hätten wir es für unsere erste Radtour des Jahres nicht treffen können! Kurz vor 10 Uhr hatten sich 20 Mitfahrer am TUS-Vereinsheim versammelt und fuhren durch Rüppurr zum Stefanienbad und weiter an der Alb entlang zur Appenmühle. Kurz davor sammelten wir Uli ein, der dort auf einer Bank in der Sonne saß. Weiter ging es zum Hammweg, wo Rudi wartete, und hinab in die Fritschlach.. Am Waldrand des Kastenwört hielten wir noch am Bau des Versuchs-Wasserwerks und Edgar berichtete einiges über diese geplante Anlage. Durch den Kastenwört fuhren wir bis zur Kleingarten-Anlage und erreichten den Federbach, der uns durch Forchheim bis nach Mörsch führte. Kurz vor der Schnellstraße nach Neuburgweier mussten wir vom Federbach abschwenken und hinauf zu den Häusern fahren, denn die Unterführung ist zur Zeit gesperrt, weil dort das neue Feuerwehrhaus gebaut wird. Schließlich ist Rheinstetten ja eine ausgewachsene Stadt! Hinter der Brücke über die Schnellstraße fuhren wir wieder hinab und der Federbach begleitete uns noch ein paar Hundert Meter. Aber bald waren wir an der Stadtbahn-Endhaltestelle und es ging hinauf zur B 36 an der Merkurstraße, wo wir uns an die Frühjahrs-Radtour vor fast genau acht Jahren, am 14. 4. 1999, erinnerten. Dort hatten wir uns bei strömendem Regen untergestellt und dann die Tour abgebrochen! Über die Felder erreichten wir bald den Hardtwald und nach ein paar Kilometern, wobei wir die Baggerseen weit umfuhren, kamen wir auf die Landstraße nach Neumalsch und waren bald in der Hausbrauerei "Alter Bahnhof", wo Edgar uns schon zu unserer Mittagsrast angemeldet hatte. Hier waren wir schon am 17. 4. 2004, auch bei einer Frühjahrs-Radtour, gewesen. Nach der Mittagspause, die wie immer in fröhlicher Stimmung verlief, fuhren wir nicht wie geplant an der B3 sondern an der parallel laufenden Landstraße entlang nach Ettlingenweiher. Zum einen war die Strecke schöner zu befahren, zum anderen war bei einigen Mitfahrern das dringende Bedürfnis für einen Besuch beim Fahrrad-Pallmann aufgetreten. Da dieser Besuch sich doch etwas in die Länge zog und ich an der Abschluss-Sitzung im Vogelbräu sowieso nicht teilnehmen wollte, verabschiedete ich mich dort und fuhr allein weiter zum TUS, wo ich feststellte, das die ganze Runde knapp 45 km lang gewesen war. Das Wetter war, wie schon am Anfang erwähnt, blendend! Sonnenschein am ganzen Tag, als wir los fuhren. war es um 17 Grad, am Nachmittag stieg die Temperatur auf knapp 25 Grad! Klasse, Edgar!!! |
| 10.5.2007 |
Und wieder bewiesen sich die guten Beziehungen der Montagsturner zu Petrus! Nach einem verregneten Wochen-Anfang war der Donnerstag ein wunderbarer, weiß-blauer Mai-Tag, an dem selbst der ständige Westwind kaum störte. Walter (Edgar ist unterwegs!) hatte eine schöne Tour durch den Hardtwald ausgesucht, die uns nach Eggenstein zum Andreas-Bräu führen sollte. Um 10 Uhr fuhren 8 Montagsturner vom TUS ab und durch den Oberwald zum Rangier-Bahnhof, wo an der Wolfartsweierer Brücke unser Gast Rudi auf uns wartete. Über die Gleise des Container-Bahnhofs und unter der Autobahn hindurch ging es weiter zur Dornwald- und Untermühl-Siedlung, wo Gunter nach einem kurzen Handy-Abgleich zu uns stieß. Unser nächstes Ziel, die Wohnung unseres Turnfreundes Herbert, erreichten wir auf verschlungenen Wegen nach und in Hagsfeld. Walter hatte das Treffen mit ihm, der zur Zeit wegen gesundheitlicher Probleme nicht am Turnen teilnehmen kann, verabredet und die Freude war auf beiden Seiten groß! Nach einer viertel Stunde Unterhaltung mit ihm und seiner Frau ging es weiter zu einer Gedenk-Minute an der Wohnung unseres Turnkameraden Winnie, der zur Zeit seine Freizeit auf der südlichen Halbkugel der Erde verbringt! Wegen des schönen Tages hatte Walter entgegen der Vorplanung unsere Route etwas weiter nördlich verlegt. Wir kreuzten den Pfinz-Entlastungskanal in Richtung Blankenloch, wo wir in einem leider schon abgeblühten Rapsfeld die schönen Klatschmohn-Blüten bewundern durften. Nach diesem Abstecher ging es zurück in den Wald und fast schnurgerade nach Eggenstein. Im Garten des Andreas-Bräu fanden wir genug Platz für uns, obwohl schon eine ganze Menge anderer Radler sich das gute Wetter zu Nutze gemacht hatten. Nach der Rast waren wir alle dafür, den Rückweg über die Weststadt aus zu dehnen. Wir fuhren im Tiefgestade nach Neureut (hier verabschiedete sich Rudi), durch das Industriegebiet und am Klärwerk vorbei zu den Raffinerien und weiter zum Westrand von Knielingen. Hier kam der einstimmige Beschluss zum Tragen, dass eine Einkehr beim Eis-Kaiser unumgänglich sei. Wir hatten Glück, dass nur zwei Kunden an der Theke standen, nach uns hatte sich ganz schnell die übliche Schlange bis hinaus auf die Straße gebildet! Da das Wetter zum Garten-Aufenthalt einlud, wurde der nächste Stopp für Maren’s Restaurant beim FC Albsiedlung eingeplant, wo sich Uli in Richtung Daxlanden verabschieden wollte Auch hier hatten wir Glück, denn die Wirtin hatte gerade das Lokal verschlossen, wir erwischten sie aber an ihrem Auto. Sie versorgte uns mit den gewünschten Getränken und bedankte sich herzlich bei uns, weil wir sofort bezahlten und anboten, das leere Geschirr auf dem Tisch unter dem Vordach ab zu stellen. Nach dieser letzten Rast blieb nur noch die Heimfahrt. An der Alb entlang war Rüppurr bald erreicht und jeder war zu Hause. Wie schon anfangs erwähnt, war das Wetter sehr gut mit viel Sonne und knapp 25 Grad. Wir waren etwa 48 km gefahren, der eine oder andere für An- und Abfahrt ein paar Kilometer mehr. Unser Dank geht wieder an Walter, der uns eine schöne Tour bescherte, die er kurzfristig an die Gegebenheiten angepasst und mit Überraschungen versehen hatte. Aber auch Uli sei nicht vergessen, da uns seine Ortskenntnis bei der Rückfahrt vor manchem Umweg bewahrt hat! |
| 14.6.2007 |
Der Morgen war nicht sehr viel versprechend, bis kurz vor 9 Uhr zog eine Regenwolke über Karlsruhe hinweg. Da die Abfahrt aber für 9:30 geplant war, störte das keinen der 14 Montagsturner, die sich zu diesem Zeitpunkt am TUS versammelt hatten und sich Edgars Vorschau auf die heutige Tour anhörten. Der übrige Tag brachte uns nur noch schönes Radfahr-Wetter, die dunklen Wolken zogen weit im Süden vorbei. Pünktlich fuhren wir los und waren bald im Kreuzungs-Gewirr von Autobahn und Bundesstraße bei Ettlingen-West. Da passierte das erste und leider recht schlimme Missgeschick! Wir mussten nach einer kleinen Unterführung eine Zickzack-Kurve durchfahren, da kam im Gedränge Winnie vom Weg ab und stürzte mit einer kompletten Vorwärts-Rolle ins Gras, zum Glück neben einen Baum! Dabei hatte er sich die linke Schulter recht stark verletzt. Heinz und Günter kümmerten sich um ihn und nach einer Viertel Stunde war klar, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. Edgar hatte inzwischen Rainer, der etwas weiter voraus auf uns wartete, zur Gruppe geholt. Winnie fühlte sich nach der kleinen Pause fit genug, den Weg zurück nach Rüppurr mit dem Fahrrad zurück zu legen. Also begleiteten Günter und ich ihn bis zum Diakonissen-Krankenhaus. Günter führte ihn hinein, ich brachte sein Rad zu Edgar, wo seine Frau mir half, es im Fahrradkeller zu verstauen. Günter und ich fuhren der Gruppe hinterher. Unterwegs hatten wir immer wieder Handy-Kontakt mit einander. Wir erreichten nach kleinen Umwegen und etwa 15 Zusatz-Kilometern die "Traube" in Bietigheim schon, als die anderen ihr erstes Getränk erhalten hatten. Alle waren froh, dass Winnie doch schnell in gute Behandlung gekommen war. Nach dem Essen, zu dem auch Alwin mit dem Auto erschienen war, ging es weiter in Richtung Illingen und auf den Rheindamm. An der Fähre beschlossen wir, im Rheinkiosk noch eine Erfrischung zu uns nehmen. Hier verabschiedete sich Uli und uns führte der Weg nach Neuburgweier, wo am Ortsausgang Heinz eine unangenehme Berührung mit einem Weg-Pfosten hatte. Zum Glück ging dieser Kontakt glimpflich ab, so dass wir bald wieder auf dem Weiterweg waren. Kurz danach erreichte uns ein Handy-Anruf von Winnie, der uns von dem Ergebnis der Untersuchung im Diakonissen-Krankenhaus unterrichtete. Über Mörsch längs der Landstraße nach Ettlingen bogen wir dann in den Waldweg nach Rüppurr ab, Rainer und Norbert fuhren geradeaus weiter. Damit es uns nicht zu wohl wurde, bekam ich auf den letzen Metern im Wald einen Platten im Vorderrad. Es war wohl nicht der Tag der Montagsturner! Durch dreimaliges Aufpumpen entschärfte ich das Problem bis zum TUS, wo ich das Loch im Schlauch endgültig flickte. Insgesamt hatten wir (außer den Umweg-Fahrern) etwa 46 km zurückgelegt, es war trotz allem eine schöne Tour, die Edgar sich für uns ausgedacht hatte. |
| 12.7.2007 |
Da der Sommer dieses Jahr zum Wochenende stattfindet, hatten wir Glück, dass es am Donnerstag zwar einige Wolken, aber dazwischen auch schöne sonnige Abschnitte gab. Früh war es noch etwas kühl, aber im Laufe des Vormittags hatten wir doch schon um 20 Grad, und wenn die Sonne schien, war es angenehm. Nur der kräftige Wind aus südlicher Richtung bremste unser Tempo gelegentlich. Um 9:30 hatte sich eine Gruppe Montagsturner am TUS eingefunden, von denen zwei uns allerdings nur verabschieden wollten. So radelten also 11 Mann los, um nach dem Albgrün, dem Abschneider zum Sonnenbad und nach der Brücke über die Rheinhafenstraße Uli und unseren Gastradler Rudi zu begrüßen. Nur wenig später mussten wir bereits dem Hochwasser aus dem Weg gehen, die Alb führte soviel Wasser, dass wir die nächste Unterführung nicht links kreuzen konnten, sondern rechts bleiben mussten. Der Umweg war unwesentlich, weiter ging es bis zur Rheinbrücke und hinüber nach Maxau zum Rheinuferweg. Hier stand das Wasser noch bis zum Rand, an einer Stelle schwappte es sogar auf den Weg! Edgar, der aus der vorgesehenen Route schon den Goldkanal gestrichen hatte, musste auch noch die Strecke bis zur Einfahrt dieses Gebiets auslassen, weil sie vollständig unter Wasser lag! Wir wollten es dem Paar, das da fröhlich spritzend mit zwei Hunden durchwatete, nicht nach machen. Auf dem normalen Weg am Hochwasserdamm entlang und durch das Kieswerk waren wir pünktlich an unserem Mittagsziel, der "Lautermuschel". Der Tisch war für uns gerichtet, und bei guter Hausmannskost verbrachten wir eine fröhliche Rast. Der Weiterweg wurde kurz besprochen, denn wegen des Hochwassers war die Fähre außer Betrieb, der geplante Heimweg über Neuburgweier also nicht möglich. Der Vorschlag Edgars, einen Schlenker durch Neuburg und Hagenbach zu machen, wurde einstimmig angenommen. Hier muss Edgars Abstimm-Methode erwähnt werden: Wenn drei Mann zustimmen, ist die Einstimmigkeit erreicht! Durch Neuburg übernahm Ernst die Führung und brachte uns auf schönen Waldwegen, unter anderen auf der "Rentnerallee", nach Hagenbach. Von dort ging es auf bekannten Wegen wieder zurück zur Rheinbrücke und nach Knielingen zum "Eis-Kaiser". Die Zwischenrast dort dauerte etwa eine halbe Stunde, dann ging es an der Alb entlang zurück nach Rüppurr. Eine kleine Irritation entstand, als Bernhard kurz hinter dem Sonnenbad eine Abkürzung übersah und dann etwas verspätet zur wartenden Gruppe aufschloss. Gegen 17 Uhr waren alle wieder zu Hause. Wir sind etwa 51 Kilometer gefahren. Es war eine schöne Tour, die Edgar gekonnt den durch das Wetter verursachten Gegebenheiten angepasst hatte. |
| 9.8.2007 |
Die gemeinsame Abfahrt am Albtalbahnhof war schon um 20 Minuten nach 8 Uhr, das Frühstück daheim fiel also etwas kurz aus. Trotzdem und trotz des nicht sehr einladenden Wetters trafen sich doch elf Montagsturner und ein Gast (Gerd Beck) dort und fuhren mit Bahn und Bus hinauf zum zum Seibelseckle. Hier standen wir zuerst mal im Nebel! Nachdem wir uns wetterfest gemacht hatten, liefen wir bei ständigem und manchmal kräftigem Regen auf dem südlichen Fahrweg in Richtung Murgtal. Eigentlich wollten wir ihn nach etwa einem Kilometer verlassen, um hinüber zum Kesselbach zu gehen. Da der Weg durch den Wald bei der Nässe aber wenig einladend und der Pfad am Bach entlang möglicher Weise schlecht zu begehen war, entschied sich Edgar, wie so oft unser Führer, doch lieber auf dem Fahrweg zu bleiben. Der Umweg dadurch war nur ein paar Hundert Meter. Als Vorteil stellte sich aber dann heraus, dass wir dadurch den einzigen Anstieg der gesamten Tour, nämlich aus dem Ort Hinterlangenbach hinauf zum Mittagsziel, dem Hotel "Forsthaus Auerhahn" , eingespart hatten. Dort kamen wir schon vor 12 Uhr an, so dass wir uns gemütlich auf die Pause vorbereiten konnten. Die Versorgung war gut, in der reichhaltigen Karte mit nicht überzogenen Preisen fand jeder ein passendes Gericht. Zum Schluss verteilte die aufmerksame Bedienung noch einen "Regenwetter-Schnaps" mit einem Kompliment des Wirtes! Da wir den größeren Teil unserer Wanderung noch vor uns hatten, waren wir schon vor 14 Uhr wieder unterwegs. Weiter ging es hinab in den Ort, eigentlich Ortsteil von Baiersbronn, der aber aus kaum 5 Häusern besteht! Dort fließen der Kesselbach und der Welzbach zusammen und bilden den Langenbach. An dessen linkem Ufer entlang gingen wir weiter auf gutem Weg nach Zwickgabel, auch einem Ortsteil von Baiersbronn. Dabei ließ der Regen nach, es war schließlich nur noch ein Nieseln. Da wir gut in der Zeit waren, machten wir im "Mohren" noch eine Kaffee-Pause Danach, der Regen hatte aufgehört, kreuzten wir auf einem Eisensteg unmittelbar nach einem fast antiken Grenzstein "Württemberg – Baden" die Schönmünz, in die nur wenige Meter oberhalb der Langenbach eingeflossen war. Sie war nun unser Wegweiser bis hinab nach Schönmünzach, wo sie sich unterhalb des Verlobungsfelsens mit der Murg vereinigt. Zum Bahnhof waren es nur noch ein paar Meter. Bis zur Abfahrt unseres Zuges blieb uns gerade noch Zeit für ein Gruppenbild, das Jochen an einem von ihm entdeckten hölzernen überdimensionalen Wanderschuh machen wollte. Wir waren 14,9 km gelaufen, also durch die ausgelassene Abkürzung etwa 400 Meter mehr als vorgesehen. Trotz der äußeren Feuchte hatten wir bei Temperaturen um 10 Grad doch viel Spaß, denn es war eigentlich kein schlechtes Wanderwetter! Leider war durch Nebel und tief hängende Wolken die Sicht recht eingeschränkt, bei dieser Wanderung im Tal spielte das aber keine wesentliche Rolle. Unser Dank geht an Peter für die Idee, an Edgar für die Führung und an beide für die Vorbereitungen! |
| 13.9.2007 |
Diesmal hatte wieder Walter die Führung übernommen und eine Wanderung nach Maulbronn vorgeschlagen. Das Wetter versprach schön zu werden und so trafen sich 12 Montagsturner und zwei Gäste (Rudi S. und Gerd B.) am Albtalbahnhof und fuhren mit der S 4 gegen halb Zehn los. In Durlach stieg Gunter zu und kurz nach Zehn waren wir am Startpunkt unserer Wanderung in Flehingen. Die erste Etappe ging nach Großvillars. Über eine leichte Höhe durch freie Felder, die an diesem strahlend schönen Morgen wunderbare Blicke auf die umgebenden Höhen, den Stromberg und den Buchwald, den wir am Nachmittag noch überqueren mussten, boten, erreichten wir den Ort nach etwa einer Stunde. In unserem Rastpunkt "Hildes Besenstüble", wo uns Walter zum Glück schon angemeldet hatte, trafen wir Uli, der sich noch schonen muss und deshalb mit Bahn und Bus voraus gefahren war. Die Mittagspause bei guten, preiswerten Getränken und Speisen ging in bester Stimmung bis etwa 13:30. Während wir am Vormittag doch wenigstens einige Male auf unbefestigte Feld-Raine ausweichen konnten, bot uns der Nachmittag nur noch asphaltierte Wege, die zum Teil als Schleichwege für Autofahrer dienten, beim Aufstieg zur Schanze im Buchwald kamen uns sogar mehrere große LKWs entgegen. Offenbar war irgendwo da oben eine größere Baustelle! Vielleicht durch diese Irritation, vielleicht auch durch die schönen Ausblicke, aber auch durch die reiche Ernte von Walnüssen am Wegesrand riss unsere Gruppe auseinander und so kam es, dass ein paar Nachzügler eine Abzweigung verpassten und sich, wir hatten eben die Hütte kurz vor der Höhe erreicht, per Handy erkundigte, wo wir uns wieder treffen könnten. Da eigentlich alle Wege hinauf zu dieser Hütte führten, waren wir bald wieder beisammen. Nun war nur noch die Höhe zu überwinden, auf der ein mächtiger Erdwall, eine ehemalige Schanze der "Eppinger Linie", zu bestaunen war. Von da aus ging es nur noch abwärts nach Maulbronn. Am Ortsanfang wurde beschlossen, dass wir uns den Umweg zum Kloster leisten sollten, um dort noch eine abschließende Rast ein zu legen. Eigentlich hätten wir von dort aus auch mit dem Bus zur Abzweigung zum Bahnhof Maulbronn-West fahren und von dort noch ein paar Hundert Meter laufen können, aber alle waren dafür, die gut drei Kilometer auf eigenen Füßen zurück zu legen. Leider ist in den letzten Jahren das Industriegebiet im Westen des Ortes ziemlich ausgedehnt worden, was auf den zurzeit erhältlichen Karten noch keinen Niederschlag gefunden hat! Und irgendeine Wegweisung zum Bahnhof M.-West war nirgends zu sehen. So waren wir auf Hinweise von Einheimischen angewiesen, die wir wohl gelegentlich falsch verstanden, denn auch hier brach unsere Gruppe diesmal in drei Teile auseinander. Zwei hatten Sichtverbindung, der dritte Teil (zwei von uns Wanderern) war von einem Radfahrer auf den eigentlich richtigen Weg verwiesen worden. Sie meldeten sich per Handy mitten aus dem Wald, waren dort aber nur noch wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, an dem wir schon warteten. Da Walter ein genügendes Zeitpolster eingeplant hatte, konnten wir vor Ankunft der S-Bahn alle mit einander doch noch kräftig über unser Missgeschick lachen! Die Heimfahrt war dann nur noch Formsache! Trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) der Pannen, die uns ereilt hatte, war es doch ein wunderschöner Ausflug. Morgens war es noch etwas kühl, aber in der den ganzen Tag vom blauen Himmel strahlenden Sonne konnte bald auf die Zusatzkleidung verzichtet werden, es wurde angenehm warm. Bis zum Kloster waren wir etwas über 13 km gelaufen, bis zum Bahnhof waren es dann 16,6 km. Danke, Walter, für Planung, Vorbereitung und Führung! |
| 11.10.2007 |
Der Termin rückte näher, unsere Wander-Profis waren verreist, also versuchte ich Edgar per Handy zu erreichen und erwischte ihn tatsächlich auf der Heimfahrt ganz kurz vor Karlsruhe! Eine Stunde später rief er an und schon am Telefon brachte er Ideen herüber. Sein dann wohl überlegter Vorschlag, nämlich in der Pfalz eine mit Rücksicht auf den nahen Herbstausflug etwas leichtere Wanderung zu machen, die uns über die uns schon bekannte "Traube" (die größten Koteletts der Pfalz!) führen sollte, wurde wie üblich von ihm und mir einstimmig beschlossen! Wir trafen uns, immerhin 18 Montagsturner und ein Gast (Gerd Beck), kurz vor zehn Uhr am Hauptbahnhof. Der für diesen Tage angedrohte Lok-Führer-Streik war abgesagt, so dass wir die schon angedachte Ersatz-Wanderung im Albtal weiterhin in Reserve behalten können. Wir fuhren mit Umsteigen in Landau nach Siebeldingen. Bei strahlend schönem Herbstwetter gingen wir durch die Weinberge hinüber nach Frankweiler. Zwar beeinträchtigte der leichte Herbstdunst etwas die Fernsicht, es waren trotzdem immer wieder schöne Ausblicke. Pünktlich trafen wir um zwölf Uhr in der "Traube" zur Mittagsrast ein. Wir bekamen schöne Tische auf der windgeschützten Terrasse. Natürlich bestellten wir alle das Spezialgericht des Hauses, allerdings in unterschiedlicher Zubereitung. Der Wirt hatte erklärt, sein Herd habe acht Flammen, daraus ergab sich für uns das interessante Knobelspiel, wer nun zuerst dran käme. Gewonnen hatten die Bescheidensten, die sich für Brot in der Beilage entschieden hatten, die Bratkartoffeln mussten nicht viel länger warten, Schlusslichter waren die Feinschmecker, da ihre Maroni-Beilage doch eine Weile dauerte. Aber es gab keine Verlierer, die Mittagspause war für Alle ein reines Vergnügen! Weiter ging es in Richtung "Zimmerplatz" durch das Hainbachtal. Da wir, bei über 100 regelmäßigen Wanderungen sind ja Wiederholungen nicht zu vermeiden, dieses Ziel schon einmal vor drei Jahren (am 14. 10. 2004) angesteuert hatten, gingen wir diesmal den Weg auf der anderen, linken Seite des Baches hinauf. Dass wir den etwas unscheinbaren Einstieg zu diesem Weg verpassten und 100 Meter zurück laufen mussten, tat der Freude keinen Abbruch. In stetigem, zum Schluss recht steilem Anstieg waren wir bald oben. Diesmal ließen wir den Besuch in der "Landauer Hütte" aus und stiegen direkt ab zum "Dernbacher Haus", wo wir noch eine kleine Erfrischungspause einlegten. Pünktlich erreichten wir die Haltestelle in Dernbach. Der Bus kam ein paar Minuten später, hatte aber auf dem Rückweg nach Landau eine kleine Verspätung, so dass wir unseren Zug knapp verpassten. Da aber der nächste schon etwa 20 Minuten später fuhr, ergab das keinen Anlass zu Regress-Forderungen. Wir sind knapp zehn Kilometer gelaufen, das Wetter war von früh bis spät ausgezeichnet, es war in der Sonne doch so mild, dass wir schon in den Ausläufern von Siebeldingen den Anorak weg packen konnten. Vielen Dank, Edgar, es war ein schöner Herbstausflug! |
| 8.11.2007 |
So kurz vor dem Martinstag suchte Edgar für uns eine Einkehr aus, wo wir auf Wunsch auch einen Gänsebraten bekommen könnten. Er bereitete alles vor, da er aber am Wandertag verhindert war, übergab er die Führung wie üblich in solchen Fällen an Walter, der uns in bewährter Qualität zu unserem Ziel brachte. Da dieses, der "Kannenbesen" in Unteröwisheim, zwar für uns etwas früher als dort üblich, aber trotzdem erst um 16 Uhr öffnete, starteten wir vom Karlsruher Hauptbahnhof erst kurz nach 11 Uhr. Fünfzehn Montagsturner fuhren mit der S-Bahn nach Odenheim und mit dem Bus nach Tiefenbach. Wir waren kaum ausgestiegen, da war für die Genießer in unserer Gruppe schon der erste Zwischenhalt eingeplant. Das Weingut Heitlinger lag so günstig, dass sie sich einen Mittagsschluck (es war ja schon 12 Uhr vorbei) nicht entgehen lassen konnten! Dann ging es weiter auf Wegen, die wir vor Jahren schon kennen gelernt hatten, hinüber nach Odenheim. An der Barockkirche St. Michael vorbei stiegen wir in langsamer Steigung hinauf auf den Kamm, der Katzbach- und Kraichtal trennt. Wir liefen gemütlich bis zur neuen Himmelreich-Hütte am Grillplatz oberhalb von Zeutern. Unterwegs teilte Peter ein paar Brezeln und Saft-Tüten aus. An der Hütte machten wir eine kleine Pause, denn trotz der Vorhersage war das Wetter gar nicht so schlecht, man hatte einen schönen Blick, sogar bis hinüber nach Philippsburg. Weiter ging es und nach ein paar Hundert Metern oberhalb des nach Zeutern hinab führenden Hohlwegs, den wir auch schon in beiden Richtungen passiert hatten, schwenkten wir nach Süden ab. Es ging vorwiegend bergab und durch einen urigen Hohlweg nach Unteröwisheim. Durch die wirklich famose Beschilderung hatten wir kein Problem, den "Kannenbesen" zu finden. Auf den letzten Metern kam uns Rainer entgegen, der ebenso wie Alwin auf die Wanderung verzichtet hatte. Beide waren mit der Bahn direkt dahin gefahren. Es war ein fröhlicher Nachmittag mit einem Abendessen, dessen Portionen die entgangene Mittagseinkehr vergessen ließ. Da die Experten in unserer Runde noch die Güte der Speisen auspendelten, stand dem Genuss nichts mehr im Wege! Gegen 18 Uhr verließen wir den "Kannenbesen" und liefen zum Bahnhof, von wo uns die S-Bahn wieder zurück nach Karlsruhe brachte. Obwohl wir uns auf einen hässlichen Spätherbst-Tag eingerichtet hatten, erfreute uns doch recht gutes Wanderwetter. Die Temperatur lag bei knapp 10 Grad. Dem Vormittagsregen waren wir durch den späten Aufbruch entgangen, dass es während des Abendessens nieselte, konnte uns nicht stören. Der kräftige Süd-West-Wind wurde dadurch entschärft, dass wir meistens im Wald unterwegs waren. Wir waren etwa 12,5 Kilometer gelaufen. Edgar hatte gut geplant, Walter hat uns sicher geführt. Beiden gilt unser herzlicher Dank! |
| 13.12.2007 |
Das Jahr geht zu Ende und wie fast regelmäßig seit Beginn unserer Ausflüge machten wir einen Besuch auf einem Weihnachtsmarkt. Günter machte den Vorschlag "Heidelberg" und Edgar bereitete in gewohnter Qualität alles vor. 16 Montagsturner trafen sich gegen 9 Uhr am Hauptbahnhof und fuhren los. In Durlach stieg Gunter zu. In Heidelberg wollten wir eigentlich mit der Straßenbahn bis zum Bismarckplatz fahren und über die Neckarbrücke zum Philosophenweg laufen, aber beim Einkauf der Fahrkarten wurde Edgar beraten, mit dem Bus zur Station über die Brücke weiter zu fahren, um direkt zu diesem Weg aufsteigen zu können. Also begannen wir unsere Wanderung in Neuenheim, wo wir sofort die Hinweise fanden. Es ging kräftig bergauf, aber wir hatten schöne Ausblicke über Heidelberg zum Schloss und längs des Neckars bis weit ins Rheintal. Diese Ausblicke begleiteten und fast ständig, selbst in den Talschleifen wurde immer wieder eine Lücke frei. Beim Abstieg nach Ziegelhausen, unserem Ziel zur Mittagsrast, erwischten wir leider eine Abzweigung zu früh, wir kamen an der Kurve oberhalb der Abtei Neuburg heraus und mussten auf der Straße noch einmal 50 m hinauf zum endgültigen Weg hinab ins Neckartal. Auch da boten sich zum Schluss wieder zwei Möglichkeiten. Einige gingen mit etwas Umweg die Straßenschleife hinab, die anderen eine steile, schmale Treppe. Nachher waren sich Alle einig, dass der jeweils andere Weg eigentlich der bessere gewesen wäre. Wir trafen uns dann fröhlich wieder in der Pizzeria "Capri", wo wir mit italienischer Küche preiswert und gut versorgt wurden. Und zum Schluss bedurfte es nur eines ganz leisen Hinweises, dass der Grieche uns jetzt noch einen Uso spendieren würde. Sofort ließ der Wirt eine Runde Limoncello einfüllen, die er uns als Abschiedsschluck servierte! Zurück fuhren wir nur bis zur Alten Brücke. Wir liefen hinüber und hangelten uns in der Fußgängerzone der Altstadt von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt, die dort wie an einer Perlenschnur aufgereiht waren. Das endgültige Treffen beim "Horten" am Bismarckplatz bereitete zunächst leichte Irritationen, da dieses Haus dort seit Jahren nicht mehr existiert. Aber der Hinweis nach Handy-Kontakt, dass der "Kaufhof", vor dem wir standen, zum gleichen Konzern gehört, klärte die Lage. Insgesamt sind wir doch fast 10 Kilometer gelaufen, wobei die Runden über die Märkte nicht berücksichtigt sind. Die Rückfahrt nach Karlsruhe war dann nur noch Formsache, ein schöner Tag fand sein gutes Ende. Wobei sich das "schön" auch auf das Wetter bezieht! Es war zwar kühl (um die 5 Grad) und vormittags hochnebelartig bedeckt, aber schon ehe wir Ziegelhausen erreichten, hatte es sich zu einem weiß-blauen Himmel mit Sonnenschein aufgeklärt. Danke, Edgar, für die vielen Mühen, die Du Dir immer wieder für uns machst! |
Buchführung und Grafiken: Gernod Schomberg