08.10.2017 Burg Guttenberg Bad Wimpfen

01 1 01 2

09.10.2016 Weinheim an der Bergstraße

02

11.10.2015 Mosbach Perle des Odenwalds

03

01.10.2014 Freinsheim Bad Dürkheim

04 05

13.10.2013 Hambacher Schloss

06

14.10.2012 Heidelberg

07 08

Wer selbst schon einmal eine solche Tour organisiert hat, weiß wieviel Aufwand an Zeit Ideenreichtum und Akribie notwendig ist um ein solches Ergebnis hervor zu zaubern, wie dies Wolfgang und Edith nun zum sechsten Mal erreicht haben.

Dafür verdienen sie unser aller Dank.

Um zu zeigen wie diese Touren organsiert sind geben wir ein Beispiel aus dem Jahr 2017:

  • 08.45 Uhr    Bus-Abfahrt nach Burg Guttenberg, Einstieg Ecke Diakonissen/Graf Ebersteinstr.
  • 10.15 Uhr    Ankunft in Burg Guttenberg
  • 10.15 Uhr    kleiner Umtrunk mit Brezel am Bus
  • 11.00 Uhr    Flugvorführung der Deutschen Greifenwarte Adler, Geier
  • 12.30 Uhr    Weiterfahrt nach Bad Wimpfen
  • 13.00 Uhr    Mittagessen im Restaurant Friedrich & Feyerabend
  • 15.00 Uhr    Stadtführung durch die historische Altstadt
  • 16.30 Uhr    Zur freien Verfügung für Kaffee und Kuchen oder einen kleinen Entdeckungsspaziergang
  • 18.00 Uhr    Bus-Rückfahrt nach Rüppurr – Ausklang beim Griechen

Preis 25 € pro Person (Busfahrt, Umtrunk, Eintritt, Stadtführung, Trinkgelder)

 

Davon, dass auch die Atmosphäre und die Stimmung bei den Teilnehmern bestens war, ebenso wie das Programm, zeugen einige Auszüge aus Reiseberichten über die Ausflüge:

……uns erwartet die Flugvorführung „Adler, Geier und Co.“Düsteres Burggemäuer empfing uns, aber dann tat sich der Blick auf das Neckartal auf, leider etwas regenverhangen. Auf dem Wiesle vor der Burgmauer saßen schon einige der Akteure. Die beäugten die Menschen, wie die mit ihren nassen Plätzen (von Wolfgang reserviert) und allerhand Regenumhängen umgingen. Ein Falkner, assistiert von 2 Kollegen kommentierte launig die Flugvorführungen über unseren Köpfen. Eulen mit prachtvollem Gefieder bauen nie eigene Nester, fliegen lautlos und können noch unter einem halben Meter Schnee die Beute orten. Wir lernten Seeadler Jonas, 32 Jahre, den Afrikanischen Schreiseeadler Jambo, 25 Jahre und den Steinadler Alambo kennen. Zum Schluss die Geier. Hier ist der Geier Maxi hervorzuheben. Sein tänzelnder Spaziergang auf der Balustrade hatte schon etwas von einem Mannequin auf dem Catwalk. Nur einmal wurden die Rancher nervös, als einer der Greifvögel eine Extraschleife flog….war das etwa ein Fluchtversuch?... Der anschließende Rundgang an Volieren vorbei, über dunkle Burgtreppen und Steinbrücken rundete das Erlebnis ab.
(Auszug aus dem Bericht über Burg Gutenberg)

……dort fängt unser Rundgang an und dort endet er etwa 2 Stunden später auch. Dazwischen liegt eine Fülle interessanter Informationen, Lebensweisheiten, Kuriositäten und sportlicher Leistungen. Wir lernen zum Beispiel, dass der sicherste Weg reich zu werden der ist eine reiche Frau zu heiraten, wie das hier eine Reihe später wohlhabender Bürger und auch die Fürsten gemacht haben. Aber auch dass es schon damals Spitzbuben gab, was den Türmer des Rathauses, der gleichzeitig Schuhmacher war dazu veranlasste, nach getaner Reparatur nur einen Schuh im Korb herunter zu lassen, den zweiten erst dann, wenn das für die Reparatur berechnete Geld korrekt im Korb oben angekommen ist. Wir erfahren, dass das im Mosbach vorhandene landschaftliche Gefälle dazu benutzt wurde kleine Wasserläufe geschickt durch den Ort zu leiten. Die Besteigung des Rathausturms von dem aus wir eine herrliche Rundsicht auf Mosbach haben fordert einige ganz schön.
(Auszug aus dem Reisebericht Mosbach)

….. Alle sind pünktlich, der Bus voll besetzt – manches Reiseunternehmen würde sich freuen – es kann losgehen.
Nach wabernden Nebelfeldern tat sich in der Pfalz der Himmel auf.
Das Ziel Freinsheim. Wo liegt eigentlich der Ort? Wo Paris liegt weiß man, aber Freinsheim? Jetzt wissen wir es, etwa 5 km nördlich von Bad Dürkheim. Freinsheim ein „Dorf mit Stadtmauer“. Durch das Eisentor hinein in die Remise. Da gab es heimischen Pfälzer Sekt, unterfüttert mit Laugenbrezeln, angeschleppt von Edith. Ein Gruppenfoto musste sein, gleich nebenan auf dem Territorium eines ehemaligen Klosters. Hier begann der Stadtrundgang.  Man hat etwas zu bieten in Freinsheim, hübsche Barockhäuser, nach dem Brand von 1708 erbaut, ein altes Rathaus mit Gerichtsplattform, zwei Kirchen, eine davon aus spätgotischer Zeit, enge Gassen, ein breite Marktstraße. Die Oberamtsstadt konnte eine eigene Gerichtsbarkeit, ein Eichamt, Wasserversorgung, Waschhaus, und Bleiche vorweisen. Fünf jüdische Familien durften im Ort leben. Diesen Kosmos umgürtete Komplett eine Mauer aus dem 13. Jahrhundert, 1,3 km lang, 8 m hoch, besetzt mit 21 Türmen, einst von einem Graben umgeben.
(Auszug aus dem Reisebericht Freinsheim)

 

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